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Insolvenzwelle erfasst zahlreiche Branchen in Deutschland

Ratfink1973 (CC0), Pixabay

Die Mitte Juni 2026 veröffentlichten Insolvenzbekanntmachungen verdeutlichen die anhaltend angespannte wirtschaftliche Situation vieler Unternehmen in Deutschland. Die betroffenen Gesellschaften stammen aus nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Vom Baugewerbe über Logistik und Pflege bis hin zu Gastronomie, Einzelhandel und Industrie geraten Unternehmen zunehmend unter finanziellen Druck.

Im Baugewerbe wurden zahlreiche Verfahren bekannt gemacht. Die August Dohrmann GmbH Bauunternehmung aus Saalfeld an der Saale wird unter dem Aktenzeichen 8 IN 193/26 beim Amtsgericht Gera geführt. Ebenfalls betroffen sind die DD Bau GmbH Durchführung von Hochbau und Gartenbauarbeiten aus Heilbronn mit dem Aktenzeichen 10 IN 364/26, die EDI Bau UG (haftungsbeschränkt) aus Paderborn unter dem Aktenzeichen 43 IN 455/26, die Körkemeyer Bau GmbH aus Ahlen unter dem Aktenzeichen 71 IN 26/26 sowie die Seki-Bau GmbH Hoch- und Tiefbau aus Celle mit dem Aktenzeichen 34 IN 31/26. Bereits am 15. Juni wurden zudem Verfahren gegen die Baki Zeltbau GmbH aus Dietzenbach unter dem Aktenzeichen 8 IN 270/26 und die R&E König Bau GmbH aus Wismar unter dem Aktenzeichen 580 IN 165/26 veröffentlicht.

Auch die Immobilienwirtschaft bleibt von der Insolvenzentwicklung nicht verschont. Die HIGOBI Immobilien GmbH aus Karlsruhe wird unter dem Aktenzeichen 105 IN 645/26 geführt. Die Immocility GmbH aus Trier steht unter dem Aktenzeichen 23 IN 84/26 im Mittelpunkt eines Verfahrens. Hinzu kommen die SH Immobilienservice GmbH aus Erlangen unter dem Aktenzeichen IN 269/26, die STÖFFLER-IMMOBILIEN UG (haftungsbeschränkt) aus Gärtringen mit dem Aktenzeichen 12 IN 1159/25 sowie die Fischer Immobilien Service GmbH aus Bielefeld unter dem Aktenzeichen 43 IN 404/26.

Im Pflege- und Gesundheitsbereich wurden ebenfalls zahlreiche Insolvenzen bekannt. Die PHT Pflege Hilfe und Therapie GmbH aus Lalendorf wird unter dem Aktenzeichen 61a IN 614/25 beim Amtsgericht Rostock geführt. Das RZT Reittherapie Zentrum und tiergestützte Förderung UG (haftungsbeschränkt) aus Oldenburg steht unter dem Aktenzeichen 33 IN 19/26 in einem Verfahren. Bereits am Vortag wurden die Hauskrankenpflege Anke Reuter GmbH aus Leer unter dem Aktenzeichen 8 IN 48/26, die Humanus Ibbenbüren Service GmbH mit dem Aktenzeichen 86 IN 11/26 sowie die Krankenpflege zu Hause GmbH aus Dörverden unter dem Aktenzeichen 11 IN 90/26 bekannt gemacht. Hinzu kommt die Gesundleben-Pflegedienst24 GmbH aus Wiesbaden, deren Verfahren am 14. Juni unter dem Aktenzeichen 10 IN 17/26 veröffentlicht wurde.

Die Logistikbranche gehört weiterhin zu den besonders betroffenen Wirtschaftszweigen. Die Kögl Logistik GmbH & Co. KG aus Friedrichshafen wird unter dem Aktenzeichen 107 IN 421/26 geführt. Parallel dazu steht die PRO-Logistik KÖGL GmbH unter dem Aktenzeichen 107 IN 422/26 im Fokus eines Insolvenzverfahrens. Weitere Verfahren betreffen die Blue Shark Trading & Logistics GmbH aus Duisburg mit dem Aktenzeichen 620 IN 785/26, die Cargomove Logistik UG (haftungsbeschränkt) aus Köln unter dem Aktenzeichen 70b IN 84/26, die Noble Logistics GmbH & Co. KG aus Mannheim mit dem Aktenzeichen 2 IN 1444/26 sowie die Herrlich Transporte GmbH aus Elmshorn unter dem Aktenzeichen 71 IN 4/26.

Auch Gastronomie und Handel kämpfen mit erheblichen wirtschaftlichen Belastungen. Die CDS Gastronomie Service GmbH & Co. KG aus Kiel wird unter dem Aktenzeichen 25 IN 159/26 geführt. Die roestkaffee Origins GmbH aus Oberasbach steht unter dem Aktenzeichen IN 379/26 im Mittelpunkt eines Verfahrens. Hinzu kommen die G&K Gastro Berlin GmbH mit den Aktenzeichen 3617 IN 11411/25 und 3617 IN 11755/25, die Meet & Eat UG (haftungsbeschränkt) aus Solingen unter dem Aktenzeichen 512 IN 79/26, die Vintage Schuppen GmbH aus Münster unter dem Aktenzeichen 72 IN 29/26 sowie die CIHAN FOOD GmbH aus Frankfurt am Main mit dem Aktenzeichen 101 IN 466/26.

Im industriellen Bereich wurden ebenfalls zahlreiche Verfahren veröffentlicht. Die AMF-Fahrzeugbau GmbH aus Laatzen wird unter dem Aktenzeichen 59 IN 255/26 geführt. Die ATLAS HANNOVER Baumaschinen GmbH & Co. aus Laatzen steht unter dem Aktenzeichen 59 IN 254/26 in einem Verfahren. Weitere betroffene Unternehmen sind die Bönning + Sommer Produktion u. Vertrieb GmbH & Co. KG aus Warburg mit dem Aktenzeichen 43 IN 462/26, die May Metallbau GmbH & Co. KG aus Leer unter dem Aktenzeichen 8 IN 50/26, die Metallbau Design Concepte GmbH aus Rheinberg mit dem Aktenzeichen 38 IN 29/26 sowie die Tischlerei Johst GmbH aus Niepars unter dem Aktenzeichen 92 IN 295/26.

Im Technologiesektor stehen die percomis GmbH aus Ettlingen unter dem Aktenzeichen 105 IN 78/26, die SiNetCon GmbH aus Lauterbach mit dem Aktenzeichen 6 IN 129/25 sowie die NextGen IT Systems Magdeburg GmbH (haftungsbeschränkt) unter dem Aktenzeichen 340 IN 233/26 im Mittelpunkt von Insolvenzverfahren.

Weitere Bekanntmachungen betreffen unter anderem die Alice Concepts GmbH & Co. KG aus Kleinmaischeid mit dem Aktenzeichen 21 IN 155/25, die AREACARS Exclusiv GmbH aus Berlin unter dem Aktenzeichen 3612 IN 1563/25, die Bücher & Tee OH UG (haftungsbeschränkt) aus Hagen mit dem Aktenzeichen 103 IN 52/26, die Hildekeyf GmbH aus Hildesheim unter dem Aktenzeichen 132 IN 81/25, die Madrigal GmbH aus Hamburg mit dem Aktenzeichen 67c IN 149/26, die Medatus GmbH aus Nersingen unter dem Aktenzeichen 1 IN 165/26, die Revoltab International GmbH aus Köln unter dem Aktenzeichen 70h IN 55/26, die S & S Goldstone GmbH aus Paderborn mit dem Aktenzeichen 97 IN 155/26, die STEELWOOD Interior GmbH aus Meppen unter dem Aktenzeichen 9 IN 84/26, die T & L GmbH aus Burgwedel unter dem Aktenzeichen 905 IN 144/26, die TJS Consulting GmbH aus Pliezhausen mit dem Aktenzeichen 16 IN 150/25 sowie die weCan live-marketing GmbH aus Hamburg unter dem Aktenzeichen 67h IN 203/25.

Die Vielzahl der veröffentlichten Verfahren macht deutlich, dass die wirtschaftlichen Herausforderungen weiterhin nahezu alle Bereiche der deutschen Wirtschaft erfassen. Steigende Kosten, Fachkräftemangel, zurückhaltende Investitionen und eine schwache Konjunktur setzen Unternehmen unterschiedlichster Größenordnungen unter Druck. Die nun eingeleiteten Verfahren sollen klären, ob Sanierungslösungen möglich sind oder eine geordnete Abwicklung der betroffenen Gesellschaften erfolgen muss.

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