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Projektgesellschaft der Bade-Gruppe gerät in die Insolvenz

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Für die Bade Immobilien Estate Hutfilterstraße GmbH & Co. KG mit Firmensitz in Bremen ist ein Insolvenzantragsverfahren eingeleitet worden. Das Amtsgericht Bremen ordnete am 17. Juni 2026 im Verfahren mit dem Aktenzeichen 531 IN 1/26 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Gesellschaft an.

Das Unternehmen hat seinen Sitz am Hohenkampsweg 5b in 28355 Bremen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRA 28374 HB eingetragen. Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Bade Immobilien Estate Beteiligungs GmbH aus Wunstorf, vertreten durch Geschäftsführer Willi Bade.

Nach dem Beschluss des Insolvenzgerichts dürfen Verfügungen der Gesellschaft nur noch mit Zustimmung der vorläufigen Insolvenzverwalterin erfolgen. Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wurde Rechtsanwältin Dr. jur. Stefanie Zulauf aus Bremen bestellt. Zudem wurden die Schuldner der Gesellschaft aufgefordert, Zahlungen nur noch unter Beachtung der gerichtlichen Anordnung zu leisten.

Die Bade Immobilien Estate Hutfilterstraße GmbH & Co. KG gehört zur Unternehmensgruppe des niedersächsischen Projektentwicklers Bade Immobilien. Nach den öffentlich zugänglichen Unternehmensangaben bestand die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im Erwerb, der Entwicklung, der Verwaltung sowie der Veräußerung von Immobilien und Grundstücken. Darüber hinaus war die Gesellschaft im Bereich der Projektentwicklung tätig und diente als Objekt- beziehungsweise Projektgesellschaft für einzelne Immobilienvorhaben. Unternehmensdaten weisen die Gesellschaft zudem dem Bereich Kauf und Verkauf eigener Wohn- und Gewerbeimmobilien zu.

Die nun betroffene Gesellschaft steht nicht allein. Bereits seit dem Jahr 2025 hatten mehrere Gesellschaften der Bade-Unternehmensgruppe Insolvenzverfahren beantragt. Die Unternehmensgruppe aus Wunstorf war über verschiedene Objektgesellschaften an Immobilien- und Entwicklungsprojekten beteiligt, darunter Handels-, Gewerbe- und Wohnimmobilien. Zu den bekannten Projekten zählen unter anderem die Entwicklung des Fachmarktzentrums Eiderpark in Rendsburg sowie weitere Gewerbe- und Immobilienvorhaben in Deutschland.

Mit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung soll nun geprüft werden, ob ausreichende Vermögenswerte vorhanden sind und ob die Voraussetzungen für die Eröffnung eines regulären Insolvenzverfahrens vorliegen. Das Verfahren 531 IN 1/26 befindet sich damit derzeit noch im vorläufigen Stadium.

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