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Verdi verschärft Tarifkonflikt: Warnstreiks bei Telekom auf zwölf Bundesländer ausgeweitet

wewahn (CC0), Pixabay

Im Tarifstreit mit der Deutsche Telekom verschärft die Gewerkschaft Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) den Druck auf den Konzern. Wie die Gewerkschaft mitteilte, werden die Warnstreiks nun auf Standorte in insgesamt zwölf Bundesländern ausgeweitet.

Betroffen sind unter anderem:

  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • und Thüringen.

Für Kundinnen und Kunden könnte das spürbare Auswirkungen haben.

Einschränkungen bei Hotlines und Kundenterminen möglich

Nach Angaben von Verdi kann es durch die Arbeitsniederlegungen zu Einschränkungen im laufenden Betrieb kommen.

Möglich sind unter anderem:

  • ausfallende Kundentermine,
  • längere Wartezeiten,
  • eingeschränkte Hotline-Erreichbarkeit
  • oder Verzögerungen bei technischen Dienstleistungen.

Besonders betroffen könnten Service- und Technikbereiche sein.

Tarifstreit eskaliert weiter

Mit der Ausweitung der Warnstreiks verschärft sich der Konflikt zwischen der Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und der Deutsche Telekom weiter.

Verdi fordert für die Beschäftigten unter anderem:

  • höhere Löhne,
  • bessere Arbeitsbedingungen
  • und einen Ausgleich für gestiegene Lebenshaltungskosten.

Der Konzern und die Gewerkschaft liegen in mehreren Punkten weiterhin auseinander.

Telekom-Beschäftigte unter Druck

Die Gewerkschaft argumentiert, viele Beschäftigte stünden angesichts:

  • hoher Inflation,
  • steigender Energiepreise
  • und wachsender Belastungen

wirtschaftlich zunehmend unter Druck.

Gerade in großen Service- und Technikbereichen beklagen Arbeitnehmervertreter zudem hohe Arbeitsbelastungen und zunehmenden Leistungsdruck.

Warnstreiks als Druckmittel vor weiteren Verhandlungen

Warnstreiks gelten im Tarifkonflikt als klassisches Mittel, um vor weiteren Verhandlungen Druck auf Arbeitgeber auszuüben.

Dabei handelt es sich meist um zeitlich begrenzte Arbeitsniederlegungen.

Sollte es in den kommenden Tarifrunden keine Annäherung geben, könnten die Maßnahmen jedoch weiter ausgeweitet werden.

Kunden müssen sich auf Verzögerungen einstellen

Für Telekom-Kunden bedeutet die Situation vor allem mögliche Einschränkungen im Servicebereich.

Betroffen sein könnten:

  • Technikertermine,
  • Anschlüsse,
  • Störungsbearbeitungen
  • und telefonische Kundenservices.

Wie stark die Auswirkungen tatsächlich ausfallen, dürfte regional unterschiedlich sein.

Telekom-Tarifrunde mit Signalwirkung

Der Tarifkonflikt bei der Deutsche Telekom wird auch deshalb aufmerksam beobachtet, weil er als Signal für andere Branchen gilt.

In vielen Bereichen versuchen Gewerkschaften derzeit, angesichts der wirtschaftlichen Belastungen deutliche Lohnsteigerungen durchzusetzen.

Unternehmen verweisen dagegen häufig auf:

  • steigende Kosten,
  • schwierige Marktbedingungen
  • und wirtschaftliche Unsicherheiten.

Die kommenden Verhandlungen dürften daher entscheidend dafür sein, ob der Konflikt entschärft werden kann – oder ob Beschäftigte und Kunden sich auf weitere Streiks einstellen müssen.

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