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Pittiplatsch bekommt Zuwachs: Neue Figur „Raschi“ soll Kinder früh für Datenschutz sensibilisieren

Die bekannte Kinderfigur Pittiplatsch aus dem DDR-Fernsehen bekommt überraschend Verstärkung: Wie aus Produktionskreisen bekannt wurde, soll eine neue Figur mit dem Namen „Raschi“ künftig Teil des Ensembles werden. Ziel sei es, Kinder spielerisch an das Thema Datenschutz heranzuführen.

Die Figur „Raschi“ – der Name soll eine Anspielung auf „rasch prüfen“ und „sicher handeln“ sein – wird als neugieriger, aber besonders vorsichtiger Begleiter eingeführt. Anders als Pittiplatsch, der traditionell eher frech und impulsiv auftritt, soll Raschi stets darauf achten, welche Informationen weitergegeben werden und wann Vorsicht geboten ist. In ersten Konzeptskizzen wird Raschi als kleine, wachsame Figur mit übergroßen Ohren beschrieben – „um besser zuhören zu können, wenn jemand zu viel verrät“, wie es heißt.

Hintergrund ist die zunehmende Bedeutung von Datenschutz und digitaler Selbstbestimmung bereits im Kindesalter. Kinder wachsen heute selbstverständlich mit Smartphones, Apps und digitalen Plattformen auf. Die Macher der Reihe wollen diese Entwicklung aufgreifen und altersgerecht vermitteln, warum persönliche Daten schützenswert sind.

Pittiplatsch selbst gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Figuren des ostdeutschen Kinderfernsehens. Er wurde 1962 im Rahmen der Sendung „Unser Sandmännchen“ eingeführt und entwickelte sich rasch zu einer Kultfigur. Bekannt ist er vor allem für seinen frechen Humor, seine Neugier – und seinen legendären Ausruf „Ach du meine Nase!“.

Zum festen Figurenkreis rund um Pittiplatsch gehören:

  • Schnatterinchen, die kluge und oft etwas belehrende Ente
  • Moppi, der gutmütige, stets hungrige Hund
  • Herr Fuchs und Frau Elster, die als ordnungsliebendes, leicht spießiges Gegenpaar auftreten
  • sowie Onkel Uhu, der als weiser Ratgeber fungiert

Gemeinsam erleben sie seit Generationen kleine Alltagsabenteuer, die meist mit einer moralischen Lehre enden.

Mit der Einführung von „Raschi“ soll diese Tradition fortgeführt und zugleich in die Gegenwart übertragen werden. Themen wie Passwortsicherheit, der Umgang mit persönlichen Daten oder das Erkennen von Risiken im Netz könnten künftig Teil der Geschichten werden.

Offiziell bestätigt ist die neue Figur bislang nicht. Beobachter vermuten jedoch, dass die Ankündigung nicht ganz zufällig am 1. April die Runde macht.

Oder, um es mit Pittiplatsch zu sagen: Ach du meine Nase.

 

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