In Erfurt haben am Wochenende rund 100 Menschen für ein Verbot von privatem Feuerwerk in der Altstadt demonstriert. Die Kundgebung fand auf dem Domplatz statt und wurde von der Initiative „Erfurt böllerfrei“ organisiert. Die Beteiligung blieb jedoch deutlich hinter den Erwartungen der Veranstalter zurück.
Die Initiative hatte sich nach der Silvesternacht gegründet, in der drei historische Gebäude in der Erfurter Altstadt durch einen Brand schwer beschädigt worden waren. Als mögliche Ursache wird der Einsatz von Pyrotechnik vermutet. Ein endgültiges Brandgutachten steht bislang noch aus.
Mit der Demonstration wollten die Teilnehmenden auf die Gefahren von Böllern und Raketen in dicht bebauten und denkmalgeschützten Stadtbereichen aufmerksam machen. Sie fordern, privates Feuerwerk in der Altstadt grundsätzlich zu verbieten, um Menschen, Gebäude und Tiere besser zu schützen.
Ob die Stadt auf die Forderungen reagiert, ist offen. Das Thema bleibt jedoch präsent – nicht zuletzt wegen der Schäden, die der mutmaßliche Brand zum Jahreswechsel hinterlassen hat.