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Frostwinter 2026: Drei einfache Kniffe, mit denen Sie Ihre Heizkosten spürbar senken

ri (CC0), Pixabay

Der Winter 2026 zeigt sich bislang von seiner rauen Seite. Anhaltende Minustemperaturen lassen Heizungen vielerorts auf Hochtouren laufen – und mit der steigenden CO₂-Abgabe droht am Ende der Saison für zahlreiche Haushalte eine unangenehme Überraschung auf der Abrechnung. Doch selbst ohne große Investitionen lässt sich gegensteuern. ntv-Verbraucherexperte Torsten Knippertz nennt drei einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen, mit denen sich die Heizkosten deutlich reduzieren lassen.

1. Raumtemperatur gezielt senken
Ein Grad weniger macht mehr aus, als viele denken. Bereits eine Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad kann den Energieverbrauch um etwa sechs Prozent reduzieren. Im Wohnzimmer reichen oft 20 bis 21 Grad, im Schlafzimmer sind sogar 16 bis 18 Grad ideal – nicht nur fürs Portemonnaie, sondern auch für den Schlaf. Wichtig ist, die Heizkörper nicht permanent hochzudrehen, sondern konstant und bedarfsgerecht zu heizen.

2. Richtig lüften statt Dauer-Kipp
Frische Luft ist wichtig, aber gekippte Fenster über längere Zeit sind echte Energiefresser. Besser ist sogenanntes Stoßlüften: Fenster mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten komplett öffnen, am besten mit Durchzug. So wird die feuchte Luft schnell ausgetauscht, ohne dass Wände und Möbel auskühlen – die Heizung muss danach deutlich weniger leisten.

3. Heizkörper freihalten und Wärme nutzen
Verkleidete oder zugestellte Heizkörper können ihre Wärme nicht effizient an den Raum abgeben. Vorhänge, Möbel oder Wäscheständer vor der Heizung wirken wie eine Bremse für die Wärme. Wer zusätzlich Rollläden oder Vorhänge nachts schließt, hält die Kälte draußen und die Wärme länger im Raum. Auch das konsequente Schließen von Türen zwischen unterschiedlich beheizten Räumen spart Energie.

Fazit:
Der Winter mag frostig sein, doch explodierende Heizkosten sind kein Muss. Mit bewusstem Heizverhalten, richtigem Lüften und kleinen Anpassungen im Alltag lässt sich der Energieverbrauch spürbar senken – ohne Komfortverlust. Gerade in Zeiten steigender Energiepreise können diese einfachen Tricks am Ende des Winters mehrere Hundert Euro Unterschied machen.

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