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Tragisches Wintersport-Wochenende: Kollisionen auf Skipisten fordern drei Menschenleben

Katja_Kolumna (CC0), Pixabay

Strahlendes Winterwetter, gut präparierte Pisten und hohe Besucherzahlen haben am Wochenende zahlreiche Wintersportler in die Alpen gelockt. Doch die Freude am Skifahren und Snowboarden endete für mehrere Menschen tödlich. In Österreich und der Schweiz kamen bei Unfällen auf Skipisten mindestens drei Personen ums Leben, weitere Wintersportler wurden teils schwer verletzt.

Im österreichischen Skigebiet Schmittenhöhe bei Zell am See ereignete sich ein besonders folgenschwerer Zusammenstoß. Ein 49-jähriger Österreicher kollidierte mit einem anderen Skifahrer und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Der zweite Beteiligte, ein 14-jähriger Jugendlicher aus Irland, verließ zunächst den Unfallort. Erst einen Tag später meldete er sich bei der Polizei. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Auch in der Schweiz blieb das Wochenende nicht ohne Todesopfer. Im Skigebiet Melchsee-Frutt im Kanton Obwalden stießen ein Skifahrer und ein Snowboarder zusammen. Einer der beiden erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Weitere Details zu den Umständen der Kollision waren zunächst nicht bekannt.

Ein weiterer Todesfall ereignete sich im Berner Oberland – allerdings nicht infolge eines Zusammenstoßes. Beim traditionsreichen Volksskirennen in Mürren, an dem fast 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeldet waren, brach ein 69-jähriger Läufer kurz vor dem Ziel plötzlich zusammen. Trotz schneller Hilfe verstarb der Mann. Das Rennen wurde umgehend abgebrochen, zu diesem Zeitpunkt war etwa die Hälfte der Teilnehmenden bereits gestartet.

Neben den tödlichen Unglücken registrierten die Behörden zahlreiche weitere Unfälle mit Verletzten. Im Tiroler Skigebiet Grubigstein kollidierten eine 28-jährige Frau aus dem Landkreis Biberach in Baden-Württemberg und ein Snowboardfahrer aus Rumänien. Beide verloren kurzzeitig das Bewusstsein und mussten medizinisch versorgt werden.

Die Ereignisse reihen sich ein in eine Serie schwerer Zwischenfälle in den Alpen an diesem Wochenende. Polizei und Bergrettung appellieren erneut an alle Wintersportler, ihre Geschwindigkeit den Pistenverhältnissen anzupassen, vorausschauend zu fahren und Rücksicht auf andere zu nehmen. Das hohe Besucheraufkommen erhöhe das Risiko von Kollisionen deutlich – mitunter mit dramatischen Folgen.

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