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Rekordfund an der Pazifikküste: Kolumbiens Ermittler stellen 14 Tonnen Kokain sicher

WikimediaImages (CC0), Pixabay

In einem der bedeutendsten Erfolge der kolumbianischen Drogenfahndung der vergangenen Dekade haben Sicherheitskräfte im Hafen von Buenaventura rund 14 Tonnen Kokain entdeckt und beschlagnahmt. Das Rauschgift war raffiniert zwischen Säcken voller Gips verborgen – ein klassisches Verschleierungsmuster, das in diesem Ausmaß dennoch selten ist.

Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, stießen Ermittler in einem Lagerhaus des bedeutenden Pazifikhafens auf das tonnenschwere Depot. Der Einsatz verlief laut Präsident Gustavo Petro vollständig ohne Blutvergießen, ein Umstand, der angesichts der Gewaltgeschichte des Drogenhandels in Kolumbien besondere Beachtung findet.

Der Fund gilt als der größte Kokainbeschlag des Landes seit rund zehn Jahren und verdeutlicht die Dimensionen des internationalen Drogengeschäfts, das von Kolumbien aus gesteuert wird. Die Vereinten Nationen schätzen die jährliche Produktionsmenge des Landes auf mindestens 2.600 Tonnen – eine Zahl, die zeigt, dass trotz intensiver staatlicher Maßnahmen weiterhin enorme Mengen an Kokain für den Weltmarkt bereitgestellt werden.

Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, welche Strukturen hinter dem Schmuggelversuch stehen und welche Destination das Rauschgift erreichen sollte. Buenaventura gilt als eine der wichtigsten Drehscheiben für den illegalen Handel über den Pazifik, häufig mit Verbindungen nach Mittelamerika, in die USA und zunehmend auch nach Europa.

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