Der Jahresabschluss der 231. WestWind Windpark GmbH & Co. KG fällt – wenig überraschend – nahezu identisch aus wie diejenigen der benachbarten WestWind-Gesellschaften. Mit einer Bilanzsumme von gerade einmal 1.565 Euro handelt es sich um eine rein formale Restgesellschaft ohne operative Tätigkeit, ohne Vermögenswerte und ohne tatsächlichen Windparkbetrieb.
Was zeigt die Bilanz?
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Auf der Aktivseite steht ausschließlich ein „nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil“ der Kommanditisten.
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Auf der Passivseite finden sich Rückstellungen in genau gleicher Höhe.
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Eigenkapital ist nicht vorhanden.
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Es existieren keine Sachanlagen, keine Forderungen, kein Bargeld, keine Bankguthaben und keine Verbindlichkeiten – also keinerlei operative Strukturen.
Diese Art von Bilanz ist typisch für Gesellschaften, deren ursprüngliche Projekte nicht umgesetzt oder längst an andere Träger abgegeben wurden. Die Gesellschaft selbst bleibt bestehen, aber wirtschaftlich ist sie de facto bedeutungslos.
Was bedeutet das aus Anlegersicht?
Positiv:
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Kein Haftungsrisiko, keine Darlehen, keine komplexen finanziellen Verpflichtungen.
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Kein Nachschussrisiko zu erkennen.
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Der Verlust ist gering und bereits bilanziell erfasst.
Negativ:
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Die Gesellschaft verfügt über keinerlei Substanz.
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Es besteht kein Geschäftsmodell, kein Cashflow und keine Chance auf zukünftige Erträge.
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Für investorsiche Perspektiven ist diese Gesellschaft vollkommen uninteressant; sie ist wirtschaftlich „leer“.
Fazit:
Die 231. WestWind Windpark GmbH & Co. KG existiert nur noch auf dem Papier. Ein Windpark findet nicht statt, ein operatives Geschäft auch nicht. Für Anleger bedeutet das: kein Risiko, aber auch keinerlei Nutzen oder Renditepotenzial.