Das Amtsgericht Offenbach am Main hat am 12. November 2025 einen bedeutenden Beschluss im Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Kaiserlicher Dienst AG gefasst. Die Gesellschaft, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 124213 und ansässig in der Berliner Straße in Offenbach, wird von Vorstand Issam El Mekki vertreten. Um exakt Mitternacht ordnete das Gericht die vorläufige Verwaltung des Vermögens der Antragsgegnerin an – ein ungewöhnlicher Zeitpunkt, der die Dringlichkeit der Maßnahme unterstreicht.
Mit der Anordnung wurde festgelegt, dass die Gesellschaft sämtliche Verfügungen über ihr Vermögen nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters treffen darf. Dieser Schritt ist ein zentrales Instrument, um das Vermögen in einer frühen Phase des Verfahrens zu sichern und wirtschaftliche Risiken zu begrenzen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Martin Obermüller bestellt, der gemeinsam mit seiner Kanzlei in Frankfurt am Main künftig die Vermögensbewegungen der Gesellschaft überwacht und die wirtschaftliche Gesamtsituation prüft.
Für Gläubiger, Geschäftspartner und sonstige Beteiligte bedeutet die gerichtliche Verfügung, dass sie sich an die neuen Vorgaben halten müssen. Der gesamte Beschluss einschließlich der Rechtsmittelbelehrung kann bei der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Offenbach eingesehen werden und steht dort für Rückfragen zur Verfügung.
Mit dem Erlass dieser Maßnahme hat das Insolvenzgericht Offenbach am Main die Weichen für die weitere Prüfung der finanziellen Lage der Kaiserlicher Dienst AG gestellt. Die kommenden Wochen werden darüber entscheiden, ob eine Fortführung des Geschäftsbetriebs möglich ist oder weitere Schritte notwendig werden.