Das Abenteuer des wohl bekanntesten Elchs Deutschlands ist zu Ende: Nach mehreren Tagen auf freier Wildbahn ist Elch Erwin im Schwarzwald eingefangen worden. Wie die Stadt Pforzheim mitteilte, wurde der Ausreißer wohlbehalten in den dortigen Wildpark zurückgebracht.
Erwin hatte in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen gesorgt, nachdem er immer wieder in Wäldern und an Straßenrändern im Nordschwarzwald gesichtet worden war. Spaziergänger und Autofahrer fotografierten den imposanten Elchbullen, der offenbar neugierig, aber friedlich durch die Gegend streifte.
Wie das Tier in den Schwarzwald gelangte, bleibt vorerst rätselhaft. Erwin stammt ursprünglich aus dem Wildpark Pforzheim, wo er seit seiner Jugend lebt. Eigentlich war geplant, ihn im vergangenen Jahr in den Bayerischen Wald zu überstellen – offenbar kam es dabei zu einer ungewöhnlichen Wendung.
Nach Angaben der Stadt konnte Erwin schließlich ohne Zwischenfälle eingefangen werden. Er sei wohlauf und befinde sich nun wieder in seiner vertrauten Umgebung im Wildpark. Dort soll er zunächst beobachtet werden, bevor über sein weiteres Schicksal entschieden wird.
Für viele Tierfreunde war der frei umherstreifende Elch ein ungewöhnlicher Anblick – und ein kleines Naturwunder mitten im Schwarzwald. Seine Rückkehr nach Pforzheim dürfte nun für Erleichterung sorgen – und vielleicht auch ein wenig Wehmut bei all jenen, die ihn in Freiheit erlebt haben.