Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat zehn neue Astronauten-Anwärterinnen und -Anwärter vorgestellt. Sechs Frauen und vier Männer haben es durch ein strenges Auswahlverfahren geschafft – aus insgesamt rund 8.000 Bewerbungen.
Harte Auswahlkriterien
Um überhaupt berücksichtigt zu werden, mussten die Bewerberinnen und Bewerber mehrere Voraussetzungen erfüllen:
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die US-Staatsbürgerschaft,
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ein Master-Abschluss in Naturwissenschaften, Ingenieurwesen oder Mathematik,
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sowie das erfolgreiche Bestehen eines umfassenden medizinischen und Fitness-Tests.
Neben Fachwissen und körperlicher Leistungsfähigkeit legt die Nasa auch großen Wert auf Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Stressresistenz – Eigenschaften, die für lange Missionen im Weltraum entscheidend sind.
Zwei Jahre intensives Training
Die zehn Auserwählten starten nun ein rund zweijähriges Ausbildungsprogramm im Johnson Space Center in Houston. Auf dem Lehrplan stehen unter anderem:
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komplexe Technikschulungen an Raumfahrtsystemen,
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wissenschaftliche Experimente,
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Notfall- und Überlebenstraining,
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sowie Sprachkurse in Russisch für mögliche Aufenthalte an der Internationalen Raumstation (ISS).
Erst nach dieser intensiven Vorbereitung dürfen sie offiziell als Astronautinnen und Astronauten an Nasa-Missionen teilnehmen.
Mission Mond – und vielleicht Mars
Die neuen Kandidaten könnten schon in wenigen Jahren Teil ambitionierter Programme werden: Etwa der Artemis-Missionen, mit denen die Nasa Menschen dauerhaft auf den Mond zurückbringen will. Langfristig gilt die Ausbildung dieser Generation von Astronauten auch als ein Schritt hin zu bemannten Mars-Missionen.
Symbol für Vielfalt
Mit der aktuellen Auswahl unterstreicht die Nasa zudem ihren Anspruch, ein möglichst diverses Team in den Weltraum zu schicken. Gerade die hohe Zahl an erfolgreichen Bewerberinnen wird in den USA als positives Signal gesehen – in einer Branche, die jahrzehntelang vor allem von Männern geprägt war.