In Berlin hat das kleine Fellmonster mit den großen Kulleraugen und den spitzen Zähnen erneut für Ausnahmezustand gesorgt: Labubu, die Plüschfigur des chinesischen Herstellers Pop Mart, lockte am Vormittag hunderte Fans vor das Kaufhaus des Westens (KaDeWe).
Schon Stunden vor der Eröffnung des neuen Pop-Mart-Stores hatten sich lange Schlangen gebildet. Viele Fans wollten sich die begehrten Figuren sichern – einige mit Campingstühlen ausgestattet, um die Wartezeit durchzuhalten.
Zweiter Hype in wenigen Wochen
Es ist nicht das erste Mal, dass Labubu in Berlin für Furore sorgt. Bereits im Juli stürmten Sammler den ersten deutschen Labubu-Store im Einkaufszentrum Alexa am Alexanderplatz. Damals warteten hunderte Fans über Nacht, um ein Exemplar der limitierten Figuren zu ergattern.
Sammlerobjekt mit Kultstatus
Die Plüschmonster von Pop Mart haben längst Kultstatus erreicht. In sozialen Netzwerken wie TikTok und Instagram posten Fans ihre Kollektionen, tauschen Figuren oder feiern „Unboxing“-Videos. Der Reiz liegt nicht nur in der ungewöhnlichen Optik der Labubus, sondern auch in der Tatsache, dass viele Modelle limitiert und schwer zu bekommen sind – ein Anreiz für Sammler und Reseller gleichermaßen.
Popkultur-Phänomen aus China
Pop Mart hat in den vergangenen Jahren weltweit mit seinen sogenannten „Blind Box“-Figuren einen Trend ausgelöst: Käufer wissen oft nicht, welches Modell sie in der Verpackung finden – Überraschung und Sammelleidenschaft sind Teil des Konzepts. Labubu gilt inzwischen als Aushängeschild der Marke.
Ausnahmezustand in Berlin
Mit der Eröffnung im KaDeWe dürfte der Hype weiter anhalten. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Labubu-Welle nicht so schnell abebbt. Für Berlin bedeutet das: Schlange stehen gehört ab sofort zur Labubu-Erfahrung dazu.