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BaFin-Meldung: Warnung vor betrügerischen Jobangeboten auf der Website axl-staking.de

kpuljek (CC0), Pixabay

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt eindringlich vor angeblichen Stellenangeboten, die unter anderem auf der Website axl-staking.de veröffentlicht werden. Die betroffenen Jobanzeigen – darunter Titel wie „Support (m/w/d) für Handelssysteme – im Home Office“ – werden unter dem Namen der Standard Data GmbH, Berlin, verbreitet, ohne dass das Unternehmen selbst diese Angebote erstellt hat. Die BaFin geht daher von einem Identitätsmissbrauch aus.

Worum geht es bei den Angeboten?
Die angeblichen Tätigkeiten bestehen meist darin, im eigenen Namen Zahlungskonten zu eröffnen, über diese Gelder Dritter zu empfangen, damit Kryptowerte zu kaufen und anschließend weiterzuleiten. Die BaFin warnt: Wer solche Aufträge ausführt, kann sich strafbar machen, da das Verhalten als unerlaubte Erbringung von Zahlungsdiensten nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) gewertet werden kann.

Risiken für Arbeitssuchende
Neben der strafrechtlichen Relevanz besteht für die Betroffenen auch ein erhebliches zivilrechtliches Risiko: Personen, von denen Gelder stammen, könnten Rückzahlung ihrer Einzahlungen verlangen. Zudem besteht die Gefahr, dass persönliche Daten missbraucht werden – etwa zur Eröffnung weiterer Konten oder für betrügerische Geschäfte im Ausland.

Was Betroffene tun sollten
Die BaFin rät allen, die auf solche Angebote gestoßen sind oder diese möglicherweise angenommen haben, unverzüglich die Polizei oder Staatsanwaltschaft zu informieren. Es handelt sich um ein bekanntes Muster betrügerischer Jobangebote, vor denen die BaFin bereits in der Vergangenheit wiederholt gewarnt hat.

Diese Warnung erfolgt auf Grundlage von
§ 8 Absatz 7 Satz 1 ZAG sowie § 10 Absatz 7 Kryptomärkteaufsichtsgesetz.

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