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Erdbeben erschüttert Athen und Ferienorte – keine Schäden gemeldet

Angelo_Giordano (CC0), Pixabay

Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat in der Nacht auf Dienstag die griechische Hauptstadt Athen sowie mehrere Badeorte und Ferienregionen erschüttert. Das Beben ereignete sich kurz nach Mitternacht und ließ zahlreiche Bewohner sowie Touristen aus dem Schlaf aufschrecken.

Verunsicherung bei Bewohnern und Touristen

Besonders betroffen war der Badeort Nea Styra auf der Insel Euböa, rund 70 Kilometer von Athen entfernt. Dort flohen viele Anwohner und Urlauber unmittelbar nach den ersten Erdstößen auf die Straßen und Plätze. Manche harrten dort noch bis in die frühen Morgenstunden aus, aus Sorge vor möglichen Nachbeben.

Auch in Teilen der Hauptstadt Athen wurden Erdstöße deutlich wahrgenommen. Zahlreiche Menschen berichteten, dass Betten und Möbel wackelten und Fenster klirrten.

Keine Schäden oder Verletzten

Nach Angaben des Zivilschutzes gibt es bislang keine Berichte über Schäden oder Verletzte. Auch die Infrastruktur – darunter Straßen, Stromleitungen und Fährverbindungen zu den Inseln – blieb nach ersten Einschätzungen unversehrt.

Einschätzungen von Seismologen

Seismologen zeigten sich im Gespräch mit griechischen Medien gelassen. Zwar sei ein Beben dieser Stärke deutlich spürbar, doch die Region sei nicht für besonders starke oder zerstörerische Erdbeben bekannt. „Es gibt keinen Anlass zur Sorge“, hieß es. Kleinere Nachbeben könnten folgen, doch ernsthafte Auswirkungen werden nicht erwartet.

Griechenland als Erdbebenregion

Griechenland gehört zu den aktivsten Erdbebengebieten Europas. Grund ist die geologische Lage zwischen der afrikanischen und der eurasischen Erdplatte. Die meisten Erschütterungen sind zwar harmlos, dennoch kommt es immer wieder zu stärkeren Beben. Besonders in den vergangenen Jahrzehnten haben größere Erdstöße im Westen und Süden des Landes teils erhebliche Schäden angerichtet.

Verhalten im Ernstfall

Die Behörden erinnern regelmäßig daran, wie man sich bei Erdbeben schützen kann:

  • Sofort unter einen stabilen Tisch oder Türrahmen flüchten.

  • Fenster und Schränke meiden, da Glas und Gegenstände herunterfallen können.

  • Draußen auf freie Flächen gehen, weg von Häusern oder Strommasten.

  • Auf mögliche Nachbeben vorbereitet bleiben.

Ausblick

Die Nacht in Athen und den umliegenden Badeorten endete für viele unruhig, doch Experten sehen die Lage inzwischen stabil. Für die kommenden Tage sind keine schwerwiegenden Folgen zu erwarten – Griechenland bleibt jedoch ein Land, in dem die Erde regelmäßig spürbar in Bewegung ist.

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