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FMA warnt vor unseriösem Finanzanbieter: Kredit Avramovic KEG operiert ohne Konzession

Clker-Free-Vector-Images (CC0), Pixabay

Am 8. September 2025 hat die Finanzmarktaufsicht Österreich (FMA) eine offizielle Warnmeldung veröffentlicht, die sich gegen den Anbieter Kredit Avramovic KEG richtet. Das Unternehmen tritt über die Website https://kredavramovic.at und per E-Mail unter info@kredavramovic.at mit vermeintlichem Geschäftssitz in Wien an potenzielle Kund:innen heran.

Unerlaubte Finanzdienstleistungen festgestellt

Die FMA stellt klar: Kredit Avramovic KEG besitzt keine behördliche Zulassung, um in Österreich konzessionspflichtige Bankgeschäfte oder Wertpapierdienstleistungen anzubieten. Insbesondere sind dem Unternehmen laut Mitteilung folgende Tätigkeiten nicht erlaubt:

  • Ausführung von Aufträgen für Rechnung von Kunden gemäß § 1 Abs. 1 Z. 3 Bankwesengesetz (BWG)
  • Vermittlung von Kreditgeschäften nach § 1 Abs. 1 Z. 18 lit. b BWG

Diese Publikation erfolgt gemäß § 4 Abs. 7 BWG und dient dem Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die möglicherweise mit dem Angebot des Unternehmens in Kontakt gekommen sind.

Dringender Appell an Verbraucher:innen

Die FMA warnt eindringlich: Wer Bank- oder Finanzdienstleistungen in Österreich anbietet, benötigt dafür eine behördliche Konzession. Angebote ohne diese Erlaubnis bergen erhöhte Risiken, darunter Betrugsversuche, Datenmissbrauch oder Verlust von Einlagen.

Bevor eine Finanztransaktion durchgeführt oder ein Vertrag mit einem Anbieter abgeschlossen wird, sollten Kund:innen unbedingt überprüfen, ob das Unternehmen in der Unternehmensdatenbank der FMA als lizenziert gelistet ist.

Wichtig:
Vertrauen Sie bei Geldgeschäften nur auf regulierte Anbieter, die über eine nachprüfbare Zulassung durch die FMA verfügen. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme mit der Behörde oder eine unabhängige rechtliche Beratung.

Webseite der FMA-Unternehmensdatenbank: www.fma.gv.at

Fazit: Kredit Avramovic KEG darf in Österreich keine Kreditvermittlung oder Wertpapiergeschäfte betreiben. Die FMA rät zur Vorsicht – und warnt vor möglichen betrügerischen Absichten.

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