Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine deutliche Warnung vor angeblichen Stellenanzeigen ausgesprochen, die im Namen der DARUCO GmbH verbreitet werden. Besonders auf der Website daruco.net kursieren Jobangebote, in denen eine Tätigkeit als „Mitarbeiter*in (m/w/d) für Datenabwicklung“ beworben wird. Die BaFin stellt klar: Diese Stellenanzeigen stammen nicht von der DARUCO GmbH. Vielmehr handelt es sich um einen Fall von Identitätsmissbrauch.
Gefährliches Schneeballsystem statt seriöser Job
In den betrügerischen Angeboten geht es darum, dass Bewerberinnen und Bewerber auf ihren eigenen Namen Zahlungskonten eröffnen und diese für Transaktionen zugunsten Dritter nutzen sollen. Was harmlos klingt, ist in Wahrheit hochriskant:
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Wer Geld entgegennimmt und weiterleitet, betreibt möglicherweise unerlaubte Zahlungsdienste – ein klarer Verstoß gegen das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG).
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Betroffene können dadurch strafrechtlich belangt werden.
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Zusätzlich besteht die Gefahr, dass persönliche Daten missbraucht werden.
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Auch Rückforderungen von den ursprünglichen Geldgebern sind möglich – die Opfer riskieren also nicht nur strafrechtliche Probleme, sondern auch hohe finanzielle Schäden.
Wiederholte Warnung der BaFin
Die BaFin betont, dass sie bereits mehrfach vor ähnlichen Betrugsmaschen gewarnt hat. Kriminelle nutzen gezielt den guten Ruf real existierender Unternehmen, um Arbeitssuchende in illegale Geldgeschäfte hineinzuziehen.
Empfehlung für Betroffene
Wer ein solches Angebot erhält, sollte sofort Abstand nehmen und keine Verträge oder Konten im eigenen Namen eröffnen. Verdachtsfälle gehören direkt zur Polizei oder Staatsanwaltschaft. Nur so können Ermittlungen eingeleitet und weitere Missbrauchsfälle verhindert werden.
Die Warnung der BaFin stützt sich auf § 8 Absatz 7 Satz 1 ZAG und soll Verbraucherinnen und Verbraucher vor strafbaren Handlungen und finanziellen Verlusten schützen.