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Cyclassics starten erstmals in Buxtehude – Begeisterung und Kritik

geralt (CC0), Pixabay

Am Sonntag macht das internationale Radsport-Event Cyclassics erstmals Station in der Hansestadt Buxtehude (Landkreis Stade). Zwei der drei Rennstrecken führen durch die niedersächsischen Landkreise Stade und Harburg. Während sich Buxtehude auf viele Gäste und ein sportliches Großereignis freut, gibt es im Umland auch kritische Stimmen.

Große Erwartungen in Buxtehude

Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt (parteilos) rechnet mit 2.000 bis 3.000 Besucherinnen und Besuchern allein in ihrer Stadt. Für Gastronomie und Handel sei das Event eine willkommene Chance, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren. Auch für den Tourismus erhofft sich Oldenburg-Schmidt nachhaltige Effekte:
„Ich glaube, die Stadt ist so attraktiv und hat so viel zu bieten, dass sich der ein oder andere mit Sicherheit noch mal hierher verirrt oder gerne mal nach Buxtehude kommt, um die Stadt zu erkunden“, sagte sie.

Passend zum Renntag findet in Buxtehude zudem ein Weinfest statt. Damit erwartet die Stadt ein kombiniertes Erlebnis für Sport- und Genussfreunde. Für die Sicherheit der Gäste sei gesorgt, betonte die Bürgermeisterin.

Kritik im Landkreis Harburg

Während Buxtehude sich auf das Event freut, gibt es im benachbarten Landkreis Harburg Kritik. Dort befürchten Anwohner und lokale Politiker erhebliche Verkehrsbehinderungen, da für das Radrennen zahlreiche Straßen zeitweise gesperrt werden müssen. Auch Landwirte äußerten Unmut, da sie während der Erntezeit in ihrer Arbeit eingeschränkt würden.

Sportliches Highlight im Norden

Die Cyclassics gelten als eines der bedeutendsten Eintagesrennen im internationalen Radsportkalender und ziehen regelmäßig Spitzenfahrer aus aller Welt an. Mit der neuen Route durch Niedersachsen soll das Rennen zugleich breiter in der Region verankert werden.

Fazit

Für Buxtehude ist das Radrennen eine große Chance, sich als Gastgeberstadt international zu präsentieren. Im Landkreis Harburg dagegen überwiegt Skepsis – hier hofft man, dass die Belastungen durch Straßensperrungen und Umleitungen möglichst gering bleiben.

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