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Glutfront über Europa – Hitze und Flammen greifen um sich

aiperfectportraits (CC0), Pixabay

Die Hitzewelle in Südeuropa steuert auf ihren Höhepunkt zu – und bringt nicht nur schweißtreibende Temperaturen, sondern auch tödliche Gefahren. Auf der iberischen Halbinsel klettert das Thermometer auf bis zu 44 Grad. In der Nähe von Madrid breitete sich ein Feuer so schnell aus, dass ein Mann keine Chance zur Flucht hatte. Hunderte weitere Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, während Flammen Wiesen, Wälder und Häuser bedrohten.

Auch Griechenland und der Balkan kämpfen derzeit gegen zahlreiche Waldbrände, deren Rauchfahnen sich wie Mahnmale am Himmel abzeichnen. Löschflugzeuge und Feuerwehrleute arbeiten im Dauereinsatz – oft gegen den Wind, gegen die Hitze, gegen die Zeit.

Die Glutwelle macht vor Deutschland nicht Halt: In Bayern werden in den kommenden Tagen Temperaturen bis zu 38 Grad erwartet. Selbst die Nächte versprechen kaum Abkühlung, was die Belastung für Mensch und Natur zusätzlich verschärft. Besonders in Unterfranken ist die Waldbrandgefahr akut – ein Funke könnte reichen, um das nächste Feuer zu entfachen.

Europa steht damit nicht nur im Zeichen des Sommers, sondern auch im Schatten einer Hitze, die das Leben auf die Probe stellt – und deren Ende noch nicht in Sicht ist.

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