Verbraucherinnen und Verbraucher sollten derzeit besonders aufmerksam beim Bezahlen mit Bargeld sein: In mehreren Regionen Deutschlands tauchen vermehrt gefälschte 2-Euro-Münzen auf. Die Fälschungen sind zum Teil so gut gemacht, dass sie auf den ersten Blick kaum vom Original zu unterscheiden sind – weder durch Gewicht noch durch Farbe oder Größe.
Laut Angaben der Deutschen Bundesbank und örtlicher Polizeidienststellen wurden in den letzten Wochen zunehmend unechte Münzen im Einzelhandel, an Automaten und im Zahlungsverkehr entdeckt. Die Nachbildungen stammen häufig aus dem Ausland und weisen bei genauerer Betrachtung Unregelmäßigkeiten im Münzbild, der Randprägung oder dem Material auf.
Besonders auffällig:
– Die Randprägung ist bei Fälschungen oft unsauber oder fehlt komplett.
– Die Abbildungen sind leicht unscharf oder wirken „verwischt“.
– Die Farbe kann im Vergleich zu echten Münzen einen leichten Gelb- oder Graustich aufweisen.
Die Bundesbank ruft dazu auf, verdächtige Münzen bei einer Bank oder direkt bei der Polizei prüfen zu lassen. Der Besitz oder die Weitergabe von Falschgeld – selbst wenn unbeabsichtigt – kann strafrechtliche Konsequenzen haben.
Wer eine verdächtige 2-Euro-Münze entdeckt, sollte diese nicht weiterverwenden und zur Prüfung abgeben. Die Polizei nimmt Hinweise entgegen und arbeitet eng mit dem Bundeskriminalamt zusammen, um den Ursprung der Fälschungen zu ermitteln.
Tipp: Wer beim Bezahlen Münzen erhält, sollte kurz auf Rand, Prägung und Aussehen achten. In vielen Fällen genügt ein geübter Blick, um Fälschungen zu erkennen.