Der Süden Deutschlands steht vor einem heftigen Wetterumschwung: In den kommenden Tagen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor intensiven Regenfällen und schweren Gewittern. Lokal könnten bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter fallen – eine gewaltige Wassermenge, die in kurzer Zeit Böden, Flüsse und Städte an ihre Belastungsgrenzen bringen kann.
„Es wird sicherlich vollgelaufene Keller geben“, warnte ein Meteorologe des DWD mit Blick auf die prognostizierten Starkregenmengen. Besonders betroffen soll am Samstag das Gebiet von der oberen Donau bis nach Augsburg sein. Hier könnten bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb nur einer Stunde niedergehen – genug, um Straßen zu überfluten, Hänge aufzuweichen und Bäche in reißende Ströme zu verwandeln.
Zusätzlich kündigt sich Dauerregen im Alpenraum an, der bereits gesättigte Böden weiter belastet und die Hochwassergefahr erhöht. Behörden und Einsatzkräfte stellen sich auf einen arbeitsreichen Einsatz ein. Die Bevölkerung wird zur Vorsicht aufgerufen: Gefährdete Bereiche sollten gemieden, Fahrzeuge aus Tiefgaragen entfernt und Rückstauklappen überprüft werden.
Die kommenden Tage werden eine Belastungsprobe für Mensch und Infrastruktur. Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein – denn Wetterextreme wie dieses Unwetter sind längst keine Ausnahmen mehr, sondern Teil einer sich wandelnden Klimarealität.