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Vorläufige Insolvenzverwaltung für All in One Immobilienmanagement GmbH angeordnet

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Az.: 70 IN 353/25

Ein weiteres Immobilienunternehmen gerät unter den Druck der wirtschaftlichen Realität: Im Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der All in One Immobilienmanagement GmbH mit Sitz in der Klosterstraße 4, 63571 Gelnhausen, wurde am 13. Juli 2025 um 14:00 Uhr durch das Amtsgericht Hanau die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet.

Die Gesellschaft, die im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 128072 geführt wird, wird durch Geschäftsführer Sven Sommer vertreten. Mit der gerichtlichen Entscheidung verliert das Unternehmen nun die freie Verfügung über sein Vermögen – jede Handlung über das Gesellschaftsvermögen bedarf fortan der Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters.

Als solcher wurde Rechtsanwalt Alexander Jahn bestellt. Er wird von seiner Kanzlei in Hanau, Sandeldamm 24a, aus tätig und ist unter der Telefonnummer 06181 916460 oder per E-Mail unter verwaltung@jahninso.de erreichbar.

Der vorläufige Insolvenzverwalter hat die Aufgabe, das Vermögen der Gesellschaft zu sichern und eine Grundlage für die Entscheidung über die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu schaffen. Dies umfasst typischerweise die Prüfung der finanziellen Verhältnisse, die Fortführungsfähigkeit des Unternehmens und die voraussichtliche Deckung der Verfahrenskosten.

Ein Fall mit Signalwirkung?

Die All in One Immobilienmanagement GmbH reiht sich damit ein in eine wachsende Zahl von Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft, die derzeit unter wirtschaftlichem Druck zusammenbrechen. Besonders kleinere und mittlere Gesellschaften, die in Projektentwicklung oder Verwaltung tätig sind, scheinen von gestiegenen Finanzierungskosten, Kaufzurückhaltung und stagnierenden Märkten betroffen zu sein.

Mit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung ist jedoch noch nicht über die endgültige Eröffnung des Verfahrens entschieden worden. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob eine Sanierung möglich ist – oder ob auch dieser Name bald zur Liste der gescheiterten Akteure im Immobiliensektor zählt.

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