Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) schlägt erneut Alarm: Auf der Website ada-staking.com werden angeblich lukrative Home-Office-Jobs angeboten – doch hinter dem vermeintlich seriösen Angebot steckt ein Identitätsbetrug. Die genannte Firma, Hanse Holding & Consulting GmbH mit Sitz in Bremen, ist nicht der Anbieter dieser Stellen. Ihr Name wird missbräuchlich verwendet.
Worum geht es?
Die „Stelle“ besteht laut BaFin in der Tätigkeit, über das eigene Bankkonto Kryptowährungen für Dritte zu kaufen. Was harmlos klingt, kann jedoch rechtliche und finanzielle Folgen für die beteiligten Privatpersonen haben:
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Unerlaubte Kryptowerte-Dienstleistung: Wer ohne Lizenz für andere Kryptogeschäfte tätigt – etwa Kryptowerte entgegennimmt oder überträgt – verstöße gegen die Kryptomärkteverordnung MiCAR und macht sich möglicherweise strafbar.
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Zivilrechtliche Risiken: Wer Geld für Dritte annimmt, riskiert, Rückzahlungsansprüche geltend machen zu müssen – selbst wenn das Geld schon längst weitergeleitet wurde.
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Gefahr von Datenmissbrauch: Arbeitssuchende, die persönliche Informationen oder Dokumente an die Betreiber senden, könnten Opfer von Identitätsdiebstahl werden. Diese Daten können anschließend für weitere Betrugsmaschen verwendet werden.
BaFin rät zur Vorsicht
Die BaFin warnt ausdrücklich davor, solche Jobangebote anzunehmen – insbesondere dann, wenn eigene Konten zur Abwicklung von Geldgeschäften verwendet werden sollen. Verbraucherinnen und Verbraucher, die bereits in Kontakt mit den Anbietern standen oder betroffen sind, sollten unverzüglich die Polizei oder Staatsanwaltschaft informieren. In solchen Fällen ist schnelles Handeln wichtig, um möglichen Schaden zu begrenzen.
Hintergrund
Die Warnung stützt sich auf § 10 Abs. 7 Kryptomärkteaufsichtsgesetz (KMAG). Dieses verpflichtet Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen in Deutschland zur Erlaubnispflicht durch die BaFin. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit oder sogar als Straftat verfolgt werden.
Was Betroffene tun sollten
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Keine weiteren Daten oder Unterlagen an die Anbieter senden
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Geldtransfers sofort stoppen
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Anzeige erstatten bei der nächsten Polizeidienststelle
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Bei Fragen: Kontaktaufnahme mit der BaFin oder einer Verbraucherzentrale
Tipp: Wer unsicher ist, ob ein Finanzdienstleister oder Arbeitgeber seriös ist, kann ihn in der BaFin-Unternehmensdatenbank (unter www.bafin.de) prüfen – bevor persönliche Daten oder Geld fließen.