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Betrug mit Promi-Werbung: Vorsicht vor falschen Anlageversprechen

LoboStudioHamburg (CC0), Pixabay

Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) warnt erneut vor betrügerischen Werbeanzeigen, die mit bekannten Persönlichkeiten werben und angeblich sichere Geldanlagen versprechen – vor allem in Kryptowährungen und andere Finanzprodukte.

Diese Werbung wirkt oft täuschend echt. Es werden Fotos und Namen von Prominenten verwendet, meist ohne deren Wissen oder Zustimmung. Viele dieser Anzeigen behaupten, die Promis hätten in TV-Sendungen „geheime Tipps“ zu Finanzanlagen gegeben oder Millionen verdient – das ist frei erfunden.

So funktioniert die Betrugsmasche

Sie erhalten eine E-Mail oder sehen eine Online-Werbung, die hohe Gewinne verspricht. Ein Link führt auf eine vermeintlich seriöse Plattform.
Dort geben sich die Betreiber als „Finanzexperten“ aus und bieten Ihnen an, Geld für Sie anzulegen.

Zuerst wird nur eine kleine Summe verlangt, doch bald folgt die Aufforderung, mehr zu investieren. Um Vertrauen aufzubauen, nennen die Täter manchmal sogar IBANs von echten Organisationen, zum Beispiel von Hilfswerken – diese Organisationen wissen nichts davon.

Sobald das Vertrauen da ist, nennen die Täter neue Kontodaten – diesmal gehören sie den Betrügern selbst.
Die Gewinne, die Ihnen angezeigt werden, sind nicht echt. In Wirklichkeit findet keine Investition statt. Ihr Geld landet direkt bei den Tätern – und ist oft verloren.

Woran Sie betrügerische Angebote erkennen können

  • Es wird mit hohen Gewinnen in kurzer Zeit geworben.

  • Die Werbung nutzt bekannte Gesichter, angeblich als Investoren oder Unterstützer.

  • Sie sollen auf einen Link klicken und sich schnell registrieren oder investieren.

  • Die Anbieter sitzen oft im Ausland und sind nicht bei der BaFin registriert.

Was Sie tun können, um sich zu schützen

  • Klicken Sie keine verdächtigen Links in E-Mails oder Anzeigen an.

  • Recherchieren Sie gründlich: Ist das Unternehmen wirklich lizenziert?

  • Vertrauen Sie keinen Versprechen über „geheime Tricks“ oder „Promi-Investments“.

  • Prüfen Sie Warnmeldungen auf der Website der BaFin.

  • Im Zweifel: Finger weg – und keine Überweisung!

Mehr Informationen finden Sie im Artikel „Vorsicht vor betrügerischen Handelsplattformen“ auf der Website der BaFin unter www.bafin.de.

Wenn Sie betroffen sind, wenden Sie sich schnellstmöglich an die Polizei, eine Verbraucherzentrale oder holen Sie sich rechtlichen Rat.

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