Die dänische Hauptstadt Kopenhagen wurde zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Im aktuellen Global Liveability Index 2025, herausgegeben von der britischen Economist Intelligence Unit (EIU), erzielte Kopenhagen herausragende Bewertungen – insbesondere in den Kategorien Stabilität, Bildung und Infrastruktur.
Mit diesem Ergebnis verdrängt Kopenhagen den bisherigen Spitzenreiter Wien, der in den vergangenen drei Jahren den ersten Platz belegt hatte. Die österreichische Hauptstadt fiel in diesem Jahr auf Rang zwei zurück.
Was macht Kopenhagen so lebenswert?
Kopenhagen punktet vor allem mit:
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hoher öffentlicher Sicherheit und politischer Stabilität,
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einem modernen Bildungssystem und breitem Zugang zu hochwertiger Ausbildung,
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einer ausgezeichneten Verkehrsinfrastruktur und nachhaltigen Stadtentwicklung,
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sowie einem besonders hohen Umwelt- und Lebensqualitätsstandard.
Hinzu kommen vielfältige Freizeitangebote, ein funktionierendes Gesundheitssystem und eine hohe Lebenszufriedenheit in der Bevölkerung. Auch die Bemühungen der Stadt um Klimaneutralität bis 2030 haben das internationale Ansehen gestärkt.
Der Global Liveability Index – ein weltweiter Vergleich
Der Index bewertet jährlich die Lebensqualität in über 170 Städten weltweit. Bewertet werden fünf Hauptkategorien: Stabilität, Gesundheitsversorgung, Kultur und Umwelt, Bildung sowie Infrastruktur. In jeder Kategorie können bis zu 100 Punkte erreicht werden. Kopenhagen erzielte in den Schlüsselbereichen mehrfach die Höchstpunktzahl.
Die Analysten der EIU betonen, dass Kopenhagen nicht nur durch harte Indikatoren wie Infrastruktur oder Sicherheit überzeugt, sondern auch durch „weiche Faktoren“ wie Umweltbewusstsein, Gleichstellungspolitik und urbane Lebensqualität.
Wien weiterhin unter den Top-Städten
Trotz des Rückfalls auf Platz zwei bleibt Wien weiterhin eine der weltweit führenden Städte in puncto Lebensqualität. Auch Zürich, Vancouver, Genf und Melbourne befinden sich erneut in den Top Ten.
Lebensqualität als internationaler Standortfaktor
Das Ranking gilt nicht nur als Orientierung für Privatpersonen und Auswanderer, sondern auch für Unternehmen, die internationale Standorte bewerten. Für viele Metropolen ist ein gutes Abschneiden im Index ein entscheidender Imagefaktor und Maßstab für städtische Entwicklungsstrategien.