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Privatbank Warburg kündigt umfangreichen Stellenabbau an

iXimus (CC0), Pixabay

Die Hamburger Privatbank M.M. Warburg plant einen deutlichen Personalabbau. Nach Angaben einer Sprecherin soll die Zahl der Vollzeitstellen bis 2027 um rund ein Viertel reduziert werden. Statt derzeit etwa 550 Beschäftigten sollen künftig nur noch rund 400 Mitarbeiter für die Bank tätig sein.

Im Zuge der Umstrukturierung will sich Warburg vollständig aus dem Kapitalmarktgeschäft zurückziehen. Auch die IT-Abteilung sowie weitere Bereiche ohne direkten Kundenkontakt sind von den geplanten Kürzungen betroffen. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen über die Einzelheiten des Stellenabbaus haben bereits begonnen.

Warburg war in den vergangenen Jahren immer wieder wegen seiner Verstrickung in den sogenannten Cum-Ex-Steuerbetrugsskandal in den Schlagzeilen. Der Umbau der Bank soll helfen, sich künftig stärker auf das Kerngeschäft im Privatkunden- und Vermögensverwaltungsbereich zu konzentrieren.

Die Bank äußerte sich bislang nicht zu möglichen betriebsbedingten Kündigungen oder Sozialplänen.

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