In der Nacht zum Dienstag (20. Mai 2025) ist es in Hamburg-Hammerbrook zu einem gefährlichen Chemieunfall gekommen. In einer Stärkefabrik am Grünen Deich, nahe den Elbbrücken, ist Salzsäure ausgetreten. Die Hamburger Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort – etwa 70 Einsatzkräfte waren im Einsatz.
Was ist passiert?
Gegen Mitternacht bemerkten Mitarbeitende der Fabrik, dass Salzsäure in der Produktion ausgetreten war. Sie handelten schnell und riefen die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte trugen spezielle Chemikalienschutzanzüge, da Salzsäure stark ätzend ist und bei Kontakt mit Haut, Augen oder Atemwegen schwere Verletzungen verursachen kann.
So lief der Einsatz ab
Die Feuerwehr war bis in den frühen Morgen im Einsatz. Die Salzsäure sammelte sich in einem Auffangbecken, wo sie unter großer Vorsicht in Spezialfässer umgepumpt wurde. Laut Feuerwehr war der Einsatz zeitaufwendig, aber unter Kontrolle.
Zusätzlich war die sogenannte Technik- und Umweltschutzwache vor Ort – eine Spezialeinheit, die auf Gefahrstoffeinsätze spezialisiert ist.
Gab es eine Gefahr für die Bevölkerung?
Nein. Die Feuerwehr gab Entwarnung:
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Für die Menschen in der Umgebung bestand keine Gefahr.
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Niemand wurde verletzt.
Fazit
Dank des schnellen Handelns der Mitarbeitenden und dem professionellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Die Bevölkerung war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, und der austretende Gefahrstoff wurde sicher geborgen.