Kaum vereidigt, setzt US-Präsident Donald Trump seine harte Einwanderungspolitik in die Tat um. Bereits am Tag nach seiner Amtseinführung kündigte sein designierter Grenzschutzbeauftragter Thomas Homan an, dass ab Dienstag landesweite Razzien gegen Migranten ohne Aufenthaltspapiere stattfinden sollen. Diese Maßnahmen sind Teil von Trumps angekündigtem Plan zur massenhaften Abschiebung von Millionen Menschen, die sich illegal in den USA aufhalten.
Wochenlange Großrazzien geplant – Schwerpunkt in Chicago
Nach einem Bericht der „Washington Post“ soll es allein in Chicago eine einwöchige intensive Razzia geben. Die Behörden bereiten sich darauf vor, in mehreren Städten gezielt gegen Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus vorzugehen. Wie genau diese Operationen ablaufen sollen, bleibt unklar, doch Beobachter rechnen mit massiven Polizeieinsätzen und Festnahmen im ganzen Land.
Sicherheitsübungen an der Grenze zu Mexiko intensiviert
Während im Inland bereits Vorbereitungen für die großangelegte Abschiebungswelle laufen, hat die US-Grenzpolizei parallel damit begonnen, Sicherheitsübungen an der Grenze zu Mexiko durchzuführen. Bilder zeigen Beamte, die mit Stacheldraht und Betonblöcken Manöver durchführen – ein deutliches Signal dafür, dass die Grenzsicherung unter Trump erneut verschärft wird.
Die geplanten Massenfestnahmen und Abschiebungen stoßen sowohl national als auch international auf scharfe Kritik. Menschenrechtsorganisationen warnen vor dramatischen humanitären Folgen, während Einwanderungsbefürworter auf rechtliche Schritte gegen die Maßnahmen drängen. Ob Trumps harter Kurs langfristig Bestand haben wird oder auf Widerstand aus Politik und Justiz stößt, bleibt abzuwarten.