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TikTok droht mit digitalem Blackout – es sei denn, Biden rettet die App in letzter Sekunde

Sayyid96 (CC0), Pixabay

Es ist mal wieder Drama-Zeit in der digitalen Welt: TikTok hat angekündigt, sich am Sonntag selbst vom Netz zu nehmen, falls die US-Regierung nicht „sofort“ einschreitet. Knapp 170 Millionen Amerikaner könnten dann auf einmal ohne endlose Tanzvideos, Katzen-Memes und skurrile Life-Hacks dastehen. Eine Tragödie epischen Ausmaßes!

Der Grund für die Panik? Der drohende TikTok-Bann, der bereits im April von Joe Biden unterzeichnet wurde. Die Plattform sollte bis Sonntag entweder an ein US-Unternehmen verkauft werden oder das Land verlassen. Die Frist läuft ab, aber ein Käufer? Fehlanzeige.

Die Biden-Regierung hat sich jedoch einen cleveren Trick ausgedacht: Das Problem einfach an Donald Trump weitergeben! Schließlich wird er am Montag offiziell als Präsident vereidigt – warum sich also noch die Mühe machen?

TikTok selbst ist allerdings alles andere als begeistert von dieser „Nicht mein Problem“-Haltung. Laut Unternehmenssprecher sei die Regierung „unklar und unzureichend“ in ihren Aussagen gewesen. Sollte Biden nicht umgehend versichern, dass TikTok nicht bestraft wird, sieht sich das Unternehmen gezwungen, am 19. Januar die Lichter auszuschalten.

Trump als TikTok-Retter?

Interessanterweise scheint ausgerechnet Donald Trump – der TikTok noch in seiner ersten Amtszeit verbieten wollte – plötzlich als potenzieller Retter der Plattform aufzutreten. Er hat angedeutet, dass er den Bann nicht durchsetzen möchte. Schließlich hat er selbst herausgefunden, dass man auf TikTok verdammt viele Leute erreicht – und seine Videos haben angeblich bereits über 60 Milliarden Views gesammelt. Kein Wunder, dass er jetzt auf einmal ein Fan ist!

Und wie wird das Verbot überhaupt umgesetzt?

Eine Frage, die sich viele stellen: Wie sperrt man eine App mit 170 Millionen Nutzern? Während die Regierung behauptet, es gehe um nationale Sicherheit (China könnte über TikTok Daten sammeln – als wäre Facebook da nicht schon längst einen Schritt voraus), bleibt unklar, wie genau das Verbot durchgesetzt werden soll.

Das Gesetz sieht Strafen von bis zu 5.000 Dollar pro Nutzer für Unternehmen vor, die TikTok weiterhin vertreiben oder Updates anbieten. Also viel Glück an Apple und Google – die dürfen sich dann wohl auf ein paar Milliarden an Strafen einstellen.

Während also die eine Hälfte Amerikas um ihre tägliche Dosis TikTok fürchtet, hofft die andere Hälfte, dass Trump noch schnell zum „Social-Media-Messias“ wird und die Plattform rettet. Ob er das wirklich tut? Tja, das entscheidet er dann wohl spontan – je nachdem, wie viele Views sein nächstes TikTok-Video bekommt.

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