Die deutsche Justiz hat 2023 einen wahren Geldregen erlebt: Über 500 Millionen Euro wurden aus kriminellen Quellen in die Staatskasse gespült – 50 Millionen mehr als im Vorjahr. Na, wer sagt denn, dass Verbrechen sich nicht auszahlt? Für den Staat jedenfalls schon.
„Empfindliche Stelle“ getroffen
Sven Rebehn vom Deutschen Richterbund bezeichnet die Vermögensabschöpfung als „empfindlichen Schlag“ gegen die organisierte Kriminalität. Klar, wenn man Drogendealern, Steuerhinterziehern und Co. den neuen Ferrari oder die Luxusvilla wegnimmt, dürfte das schon weh tun. Aber keine Sorge, die organisierte Kriminalität ist kreativ – die werden schon neue Wege finden, um ihre Verluste wieder reinzuholen.
Kriminalität lohnt sich nicht?
Die Justiz sendet mit diesen Maßnahmen ein „klares Signal“, dass sich Verbrechen nicht lohnt. Wirklich? Wenn es jedes Jahr über 500 Millionen Euro einzusammeln gibt, scheint sich Kriminalität für einige doch ziemlich gelohnt zu haben – zumindest bis die Justiz irgendwann dahinter kam. Und wer weiß, wie viel davon gar nicht erst entdeckt wurde?
Die wahre Erfolgsstory
Die Vermögensabschöpfung ist auf dem besten Weg, zur beliebtesten Einnahmequelle des Staates zu werden. Während die Steuereinnahmen ins Stocken geraten, liefern die Kriminellen zuverlässig Nachschub. Vielleicht sollte man ein Bonusprogramm einführen: „Jeder sichergestellte Millionenbetrag bringt den Beamten eine neue Kaffeemaschine.“
Fazit
Die Justiz mag stolz auf ihre Erfolge sein, aber eines ist klar: Solange es 500 Millionen Euro zum Einziehen gibt, zeigt das auch, wie groß das Problem der organisierten Kriminalität ist. Vielleicht wird das Motto bald lauten: „Verbrechen lohnt sich nicht – aber für den Staat ist es ein lukratives Geschäft.“ Bis dahin: Weiter so, liebe Justiz – die Staatskasse freut sich!