Bei einem schweren Busunfall im Norden des Bundeslands Brandenburg sind gestern zwei Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere Personen wurden schwer verletzt, sieben erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten winterliche Straßenverhältnisse.
Unfall auf der A11 bei winterlichen Bedingungen
Nach Angaben einer Sprecherin des Polizeipräsidiums Brandenburg handelte es sich bei dem verunglückten Fahrzeug um einen Flixbus, der auf dem Weg von Berlin nach Stettin (Polen) war. Der Unfall ereignete sich im Bereich einer Ausfahrt zu einem Parkplatz auf der Autobahn A11, kurz hinter dem Dreieck Uckermark.
Ein Sprecher der Polizeidirektion Ost erklärte, dass nach ersten Erkenntnissen kein weiteres Fahrzeug in den Unfall verwickelt war. An Bord des Busses befanden sich insgesamt 13 Fahrgäste sowie der Fahrer.
Flixbus äußert sich betroffen
Das Unternehmen Flixbus zeigte sich tief betroffen von dem Vorfall: „Unsere Gedanken sind bei allen von diesem Unfall Betroffenen und ihren Angehörigen“, teilte das Unternehmen in einer Stellungnahme mit.
Die genaue Ursache des Unfalls ist derzeit noch unklar. Flixbus betonte, dass es eng mit den örtlichen Behörden und Rettungskräften zusammenarbeite, um die Hintergründe des Unfalls schnell und vollständig aufzuklären.
Hintergrund
Die winterlichen Straßenverhältnisse könnten eine Rolle bei dem Unfall gespielt haben, jedoch sind die Ermittlungen noch im Gange. Die zuständigen Behörden untersuchen die genauen Umstände, um mögliche technische Defekte oder menschliches Versagen auszuschließen.
Rettungseinsatz in großem Umfang
Die Einsatzkräfte waren gestern stundenlang vor Ort, um die Verletzten zu versorgen und die Unfallstelle zu sichern. Die schwer verletzten Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, während die leicht verletzten Passagiere ambulant behandelt wurden.
Der Unfall sorgt für Betroffenheit in der Region und wirft erneut die Frage nach der Sicherheit im Fernbusverkehr bei schwierigen Witterungsbedingungen auf. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.