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LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH Stuttgart – Jahresbericht zum 31.01.2024 LBBW FondsPortfolio Kontinuität (EUR) DE0009780510

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TheDigitalArtist (CC0), Pixabay

LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH

Stuttgart

Jahresbericht zum 31.01.2024

Jahresbericht

LBBW FondsPortfolio Kontinuität
DE0009780510

Tätigkeitsbericht zum 31.01.2024

I. Anlageziele und Politik

Der Fonds strebt als Anlageziel eine möglichst attraktive Rendite an.

Der Fonds ist ein (defensiver) Mischfonds und investiert nach dem Grundsatz der Risikostreuung bis zu 100 Prozent in Wertpapiere. Investitionen in Aktien sind bis zu 30 Prozent des Wertes des Fondsvermögens erlaubt. Bis zu 100 Prozent des Wertes des Fondsvermögens dürfen in Investmentanteile investiert werden. Die mit dieser Anlagepolitik verbundenen Risiken sind im Abschnitt „Risikohinweise – Risiken einer Fondsanlage“ im Verkaufsprospekt erläutert. Höchstens 30 Prozent des Fondsvermögens werden in Kapitalbeteiligungen i. S. d. § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz angelegt.

II. Wertentwicklung während des Berichtszeitraums

Das Sondervermögen erzielte im Berichtszeitraum eine Performance in Höhe von 3,4% gemäß BVI-Methode. Nach der BVI-Methode wird die Wertentwicklung der Anlage als prozentuale Veränderung zwischen dem angelegten Vermögen zu Beginn des Berichtszeitraums und seinem Wert am Ende des Berichtszeitraums definiert; etwaige Ausschüttungen werden rechnerisch neutralisiert.

Die folgende Grafik zeigt die Performanceentwicklung des Sondervermögens im Berichtszeitraum:

III. Darstellung der Tätigkeiten im Berichtszeitraum

a) Übersicht über die Anlagegeschäfte

Darstellung des Transaktionsvolumens während des Berichtszeitraumes vom 01. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

Transaktionsvolumen im Berichtszeitraum

Bezeichnung Kauf Verkauf Währung
Investmentanteile 120.939,54 -192.150,46 EUR

b) Allokation Renten /​ Aktien

Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Rentenquote, welche als Prozentsatz des

Rentenbestandes (inklusive Rentenzielfonds) am Fondsvolumen im Berichtszeitraum definiert ist:

Rentenquote

Die Entwicklung der Aktienquote (inklusive Aktienzielfonds) und der Nettoaktienquote (i.e. Aktienquote inklusive Derivatepositionen) im Geschäftsjahr sind den nachfolgenden Grafiken zu entnehmen:

Aktienquote

Nettoaktienquote

c) Strukturveränderungen

Die Strukturveränderungen im Fonds zwischen Beginn und Ende des Berichtszeitraums werden nachfolgend dargestellt:

Vermögensgegenstände /​ Verbindlichkeiten Kurswert in EUR zum Ende des Geschäftsjahres Kurswert in EUR zum Ende des Geschäftsjahres des Vorjahres Veränderung zum Vorjahr Veränderung zum Vorjahr in %
Bankguthaben 89.776,77 77.150,94 12.625,83 16,37%
Forderungen 407,20 195,02 212,18 108,80%
Investmentfonds 1.260.227,65 1.277.393,12 -17.165,47 -1,34%
Verbindlichkeiten -1.400,02 -1.406,03 6,01 -0,43%
Zertifikate 54.628,31 51.425,81 3.202,50 6,23%

d) Strategische Managemententscheidungen im Berichtszeitraum

Ein zentrales Thema im Berichtszeitraum war – wie im Vorjahr – die hohe Inflation. Hinzu kam eine nachlassende gesamtwirtschaftliche Dynamik in vielen großen Volkswirtschaften. Neben den negativen Auswirkungen der hohen Teuerung auf die Konsum- und Investitionsbereitschaft wirkte sich auch die Geldpolitik dämpfend auf die Konjunktur aus. Aufgrund des nachlassenden Inflationsdrucks fielen die Leitzinserhöhungen jedoch moderater als noch 2022 aus. Die US-Notenbank (Fed) hatte ihren wichtigsten Leitzins, die Fed Funds Rate, im Jahresverlauf 2023 um insgesamt einen Prozentpunkt auf den Zielkorridor von 5,25 bis 5,50 Prozent angehoben. Im Euroraum wurde der wichtigste Leitzins im Jahr 2023 von 2,75 auf 4,75 Prozent nach oben geschraubt.

Mittlerweile ist davon auszugehen, dass der Zinserhöhungszyklus sowohl in den USA als auch im Euroraum im Jahr 2023 seinen Höhepunkt erreicht hat. Die Fed hat zudem angedeutet, dass die Leitzinsen in den USA 2024 wieder sinken könnten. Innerhalb des Rentensegments wurden Investmentfonds/​ETFs mit tendenziell etwas längeren Laufzeiten auf den aktuell erhöhten Zinsniveaus bevorzugt.

Einen Jahresendspurt gab es bei Aktien auf breiter Flur. Gemessen an der Gesamtperformance großer Indizes war der vergangene Berichtszeitraum deutlich positiv – auch wenn die Entwicklung aufgrund zwischenzeitlich größerer Korrekturen nicht geradlinig verlief. Trotz der positiven Entwicklung marktbreiter Indizes zeigte sich auch 2023, dass es nicht den einen Aktienmarkt gibt, in dem sich alle Werte in die gleiche Richtung bewegen, sondern einen Markt mit vielen Aktien, die unterschiedlich performen.

An den US-Börsen entwickelten sich im vergangenen Jahr neben den Versorgern auch Aktien aus den Bereichen Basiskonsumgüter und Energie unterdurchschnittlich. Dagegen trugen die Index-Schwergewichte vor allem aus dem Technologiebereich maßgeblich zur positiven Entwicklung der US-Indizes bei. Einen stützenden Effekt hatte das große Thema künstliche Intelligenz. Die Fortschritte auf diesem Gebiet führten zu teils kräftigen Gewinnen bei einigen Einzelwerten.

Auf der Aktienseite wurden vielversprechende Segmente, Regionen und Anlagethemen – neben der breiten Streuung über flexible globale Strategien – selektiv berücksichtigt. In diesem Umfeld schwankte die Aktienquote im Berichtszeitraum zwischen ca. 18 % und ca. 24%. Veränderungen in der Aktienquote wurden ausschließlich über die eingesetzten Investmentfonds/​ ETFs gesteuert. Ab April 2023 wurden die Aktienpositionen wieder tendenziell vorsichtig erhöht. Derivate kamen nicht zum Einsatz.

2024 sprechen viele Indikatoren für einige Veränderungen am Markt. Einerseits könnten die Inflationssorgen langsam aber sicher weiter schwinden und die weltweiten Zentralbanken zu einem lockereren Zinskurs anregen. Dies wiederum könnte zu einem weiteren Marktaufschwung führen und sowohl die Renteninvestments, als auch die Aktienmärkte beflügeln.

Insbesondere in Zeiten wie diesen, die durch Unsicherheit geprägt sind, kann breite Diversifikation eine Möglichkeit sein, Risiken zu steuern. Auch das Portfoliomanagement des LBBW FondsPortfolios Kontinuität sieht dies als das Gebot der Stunde an. Auf diese Umstände stellen wir uns ein und richten das Portfolio entsprechend aus. Die kluge Kombination verschiedener Renten- und Aktien-Sektoren kann Ruhe ins Portfolio bringen und lässt das Portfoliomanagement mit Zuversicht in das Jahr 2024 starten.

IV. Hauptanlagerisiken und wirtschaftliche Unsicherheiten im Berichtszeitraum

Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko beschreibt das Risiko, dass ein Emittent seine Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht erfüllt.

Das Adressenausfallrisiko wird bei der LBBW AM mittels einer Kennzahl, die in Anlehnung an den KSA[1]-Wert der CRD[2] definiert ist, gemessen. Dabei werden Produktarten mit Fremdkapitalcharakter an Hand ihres externen Ratings angerechnet.

Beispielsweise wird eine Anleihe mittlerer Bonität (Rating von BBB+ bis BBB-) mit 8% ihres Marktwerts angerechnet.

Die so berechnete Kennzahl führt – bezogen auf das gesamte Fondsvermögen – zu nachfolgend dargestellter Risikoeinstufung:

Kennzahl ≤ 5% ≤ 10% ≤ 15% > 15%
Risikostufe geringes Adressenausfallrisiko mittleres Adressenausfallrisiko hohes Adressenausfallrisiko sehr hohes Adressenausfallrisiko
Sondervermögen 0,10%

[1] Kreditrisiko-Standardansatz
[2] Capital Requirements Directive

Liquiditätsrisiko

Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass eine Position im Portfolio des Investmentvermögens nicht innerhalb hinreichend kurzer Zeit und ggf. nur mit Kursabschlägen veräußert oder geschlossen werden kann und dass dies die Fähigkeit des Investmentvermögens beeinträchtigt, den Anforderungen zur Erfüllung des Rückgabeverlangens nach dem KAGB oder sonstiger Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Das Liquiditätsrisiko wird mittels der Liquiditätsquote gemessen. Dabei werden diejenigen Vermögenswerte des Fonds, welche innerhalb eines Tages zu akzeptablen Liquidierungskosten veräußert werden können ins Verhältnis zum Fondsvolumen gesetzt.

Die so berechnete Kennzahl führt – bezogen auf das gesamte Fondsvermögen – zu nachfolgend dargestellter Risikoeinstufung:

Kennzahl ≥ 80% ≥ 60% ≥ 40% < 40%
Risikostufe geringes
Liquiditätsrisiko
mittleres
Liquiditätsrisiko
hohes
Liquiditätsrisiko
sehr hohes
Liquiditätsrisiko
Sondervermögen 96,08%

Zinsänderungsrisiko

Das Zinsänderungsrisiko beinhaltet das Risiko, durch Marktzinsänderungen einen Vermögensverlust zu erleiden.

Das Zinsänderungsrisiko wird bei der LBBW AM als Value-at-Risk-Kennzahl gemessen.

Dabei werden eine Haltedauer von 10 Tagen und ein Konfidenzniveau von 99% angenommen.

Das Zinsänderungsrisiko beinhaltet sowohl allgemeine Marktbewegungen, als auch titelspezifische Wertänderungen.

Der so berechnete Value-at-Risk führt – bezogen auf das gesamte Fondsvermögen – zu nachfolgend dargestellter Risikoeinstufung:

VaR-Zinsänderung ≤ 0,5% ≤ 1% ≤ 3% > 3%
Risikostufe geringes Zinsrisiko mittleres Zinsrisiko hohes
Zinsrisiko
sehr hohes Zinsrisiko
Sondervermögen 0,00%

Aktienkursrisiko bzw. Risiko aus Zielfonds

Das Aktienkursrisiko umfasst das Verlustrisiko auf Grund der Schwankungen von Aktienkursen sowie sämtliche Risiken aus Zielfonds.

Das Aktienkursrisiko wird bei der LBBW AM als Value-at-Risk-Kennzahl gemessen.

Dabei werden eine Haltedauer von 10 Tagen und ein Konfidenzniveau von 99% angenommen. Das Aktienkursrisiko beinhaltet sowohl allgemeine Marktbewegungen, als auch titelspezifische Wertänderungen.

Der so berechnete Value-at-Risk führt – bezogen auf das gesamte Fondsvermögen – zu nachfolgend dargestellter Risikoeinstufung:

VaR-Aktienkurs ≤ 0,5% ≤ 3% ≤ 6% > 6%
Risikostufe geringes Aktienkursrisiko mittleres
Aktienkursrisiko
hohes
Aktienkursrisiko
sehr hohes Aktienkursrisiko
Sondervermögen 1,72%

Währungsrisiko

Die Vermögenswerte können in einer anderen Währung als der Fondswährung angelegt sein (Fremdwährungspositionen). Aufgrund von Wechselkursschwankungen können Risiken bezüglich dieser Vermögenswerte bestehen, die sich im Rahmen der täglichen Bewertung negativ auf den Wert des Fondsvermögens auswirken können.

Das Währungsrisiko wird bei der LBBW AM als Value-at-Risk-Kennzahl gemessen.

Dabei werden eine Haltedauer von 10 Tagen und ein Konfidenzniveau von 99% angenommen.

Der so berechnete Value-at-Risk führt – bezogen auf das gesamte Fondsvermögen – zu nachfolgend dargestellter Risikoeinstufung:

VaR-Währung ≤ 0,1% ≤ 1% ≤ 3% > 3%
Risikostufe geringes
Währungsrisiko
mittleres
Währungsrisiko
hohes
Währungsrisiko
sehr hohes Währungsrisiko
Sondervermögen 0,76%

Operationelles Risiko

Operationelle Risiken werden als Gefahr von Verlusten definiert, die in Folge von Unangemessenheit oder Versagen von internen Kontrollen und Systemen, Menschen oder aufgrund externer Ereignisse eintreten. Rechts- und Reputationsrisiken werden mit eingeschlossen.

Das Sondervermögen war im Berichtszeitraum grundsätzlich operationellen Risiken in den Prozessen der Gesellschaft ausgesetzt, hat jedoch kein erhöhtes operationelles Risiko aufgewiesen.

V. Wesentliche Quellen des Veräußerungsergebnisses

Das Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften setzt sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

Realisierte Gewinne

Veräußerungsgew. aus Effektengeschäften 15.794

Realisierte Verluste

Veräußerungsverl. aus Effektengeschäften 5.480

VI. Angaben gem. Artikel 7 der TaxonomieVO

Die diesem Finanzprodukt zugrundeliegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kritierien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Wichtiger Hinweis für die Anleger

Die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH hat beschlossen, das OGAW-Sondervermögen LBBW FondsPortfolio Kontinuität (ISIN: DE0009780510) („übertragendes Sondervermögen“) durch Übertragung sämtlicher Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Form der Aufnahme im Sinne des § 1 Absatz 19 Nr. 37 a) Kapitalanlagegesetzbuch („KAGB“) auf das OGAW-Sondervermögen BW Portfolio 20 (ISIN: DE000DK094G4) („übernehmendes Sondervermögen“) zu verschmelzen.

Übertragungsstichtag für die Verschmelzung ist der 30.04.2024.

Die Verschmelzung wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigt.

Die Verschmelzungsinformationen gemäß § 186 KAGB mit allen Informationen zur Übertragung der Vermögensgegenstände wurden den Anlegern auf dauerhaften Datenträgern übermittelt. Zusätzlich wurden die Verschmelzungsinformationen auf der Internetseite der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH unter www.lbbw-am.de veröffentlicht.

Weitere Informationen zur Verschmelzung erhalten Sie bei der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH in schriftlicher bzw. elektronischer Form unter Postfach 10 03 51, 70003 Stuttgart bzw. info@lbbw-am.de.

Vermögensübersicht zum 31.01.2024

Anlageschwerpunkte Kurswert in EUR % des Fondsvermögens
I. Vermögensgegenstände 1.405.039,93 100,10
1. Zertifikate 54.628,31 3,89
2. Investmentanteile 1.260.227,65 89,78
Rentenfonds 917.445,10 65,36
Aktienfonds 295.553,09 21,06
Gemischte Fonds 47.229,46 3,36
3. Bankguthaben 89.776,77 6,40
4. Sonstige Vermögensgegenstände 407,20 0,03
II. Verbindlichkeiten -1.400,02 -0,10
III. Fondsvermögen 1.403.639,91 100,00

Vermögensaufstellung zum 31.01.2024

Gattungsbezeichnung
WKN
Markt
Stück
bzw.
Anteile
bzw.
Whg.
in
1.000
Bestand
31.01.2024
Käufe/​
Zugänge
Verkäufe/​
Abgänge
Kurs Kurswert
in EUR
% des
Fonds-
vermögens
im Berichtszeitraum
Bestandspositionen EUR 1.314.855,96 93,67
Börsengehandelte
Wertpapiere
EUR 54.628,31 3,89
Zertifikate
Invesco
Physical
Markets PLC
ETC 31.12.2100
Gold
A1AA5X
STK 300 USD 197,800 54.628,31 3,89
Investmentanteile EUR 1.260.227,65 89,78
Gruppenfremde
Investmentanteile
AMUNDI Idx
Sol.- EO AGG
SRI Act. Nom.
ETF DR EUR
Acc. oN
A2P6TL
ANT 3.300 1.600 EUR 43,815 144.589,50 10,30
Bail.Giff.WF-
BG W.LT
Gl.Gro.Fd Reg.
Shs B EUR Acc.
oN
A2PFCE
ANT 1.900 EUR 29,546 56.137,97 4,00
BLRK STR.FDS-
BK Sust.Euro
Bd Action
Nom.D2 EUR
Acc.o.N.
A2AMAP
ANT 750 EUR 93,060 69.795,00 4,97
Fidelity
Gl.Quality
Income ETF
Registered
Shares Inc
o.N.
A2DL7E
ANT 6.500 EUR 7,642 49.673,00 3,54
Fr.T.GF-FTGF
Brandyw.Gl.Inc.Op
Reg. Shs SH
EUR Acc. oN
A2JHZN
ANT 800 EUR 104,280 83.424,00 5,94
FT ICAV-
Fr.EUR
Sh.Mat.U.ETF
Reg. Shs EUR
Dis. oN
A2JKUX
ANT 3.500 EUR 25,664 89.824,00 6,40
iShs III-iShs
G.Agg.Bd ESG
ETF Reg. Shs
Hdg EUR Acc.
oN
A3CWP2
ANT 18.000 EUR 4,422 79.601,40 5,67
JPM ICAV-
Gl.Res.Enh.Idx
Eq.ETF Reg.S.
JPM
G.R.E.I.E.DL
Acc.oN
A2DWM6
ANT 500 1.500 EUR 39,950 19.975,00 1,42
JPMorgan Fds-
Aggregate Bond
Fd AN JPM
Aggr.Bd C
Acc.EUR Hd.oN
A0X8TH
ANT 1.000 EUR 82,460 82.460,00 5,87
PIMCO Fds:
G.In.S.-Gl.Bond
ESG
Regist.Acc.Shs
Inst.EUR
Hed.oN
A2DGTH
ANT 9.000 EUR 9,850 88.650,00 6,32
Xt.II-EO
Co.Bd
Sh.Du.SRI PAB
Act. au Port.
1C EUR Acc. oN
A2P4XG
ANT 2.000 EUR 44,265 88.530,00 6,31
Xtrackers II
EO Cor.BdSRI
PAB Inhaber-
Anteile 1C
o.N.
DBX0E9
ANT 12.000 EUR 6,634 79.603,20 5,67
XtrackersIIESG
Gl.Ag.Bd U ETF
Inhaber-
Anteile 5C EUR
Hgd oN
DBX0NZ
ANT 5.500 1.500 EUR 20,176 110.968,00 7,91
FTTR-
Gl.Cap.Str.ESG
Ldrs ETF Reg.
Shs A USD Acc.
oN
A2QMAA
ANT 1.500 USD 36,498 50.399,31 3,59
HSBC ETFS-
Asia Pac.ex
Jap.S.Eq
Reg.Shs USD
Dis. oN
A3DQV1
ANT 2.000 USD 14,031 25.833,83 1,84
MFS
Mer.-Prudent
Capital Fund
Registered
Shares I1 USD
o.N.
A2ANEL
ANT 350 USD 146,580 47.229,46 3,36
Well.
Mgmt.Fds IE-
Gl. Stew.Fd
Reg. Shs N
Unh. USD Acc.
oN
A2PD10
ANT 3.000 USD 19,007 52.494,55 3,74
WMF(I)-W.Enduring
Assets Fd
Reg.Shs S Acc.
USD Unhgd o.N.
A2PGYN
ANT 3.700 USD 12,048 41.039,43 2,92
Summe
Wertpapiervermögen
EUR 1.314.855,96 93,67
Bankguthaben, nicht verbriefte
Geldmarktinstrumente und Geldmarktfonds
EUR 89.776,77 6,40
Bankguthaben EUR 89.776,77 6,40
EUR – Guthaben bei:
Landesbank Baden-Württemberg (Stuttgart) EUR 87.202,91 % 100,000 87.202,91 6,21
Guthaben in Nicht-EU/​EWR-Währungen
USD 2.795,85 % 100,000 2.573,86 0,18
Sonstige Vermögensgegenstände EUR 407,20 0,03
Zinsansprüche EUR 305,20 305,20 0,02
Ansprüche auf Ausschüttung EUR 102,00 102,00 0,01
Sonstige Verbindlichkeiten *) EUR -1.400,02 -1.400,02 -0,10
Fondsvermögen EUR 1.403.639,91 100,00 1)
Anteilwert EUR 62,70
Umlaufende Anteile STK 22.388

*) Verwahrstellenvergütung, Verwaltungsvergütung, Kostenpauschale

Fußnoten:

1) Durch Rundung der Prozent-Anteile bei der Berechnung können geringfügige Rundungsdifferenzen entstanden sein.

Wertpapierkurse bzw. Marktsätze

Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens sind auf Grundlage der zuletzt festgestellten Kurse/​Marktsätze bewertet.

Devisenkurse (in Mengennotiz)

per 31.01.2024
US-Dollar (USD) 1,0862500 = 1 Euro (EUR)

Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen:
– Käufe und Verkäufe in Wertpapieren, Investmentanteilen und Schuldscheindarlehen (Marktzuordnung zum Berichtsstichtag):

Gattungsbezeichnung WKN Stück
bzw.
Anteile
Whg.
in 1.000
Käufe
bzw.
Zugänge
Verkäufe
bzw.
Abgänge
Volumen
in 1.000
Investmentanteile
Gruppenfremde Investmentanteile
EdR Fund-Bond Allocation Actions Nom. K EUR o.N. A2ATE9 ANT 550
iShsV-Gold Producers.UCITS ETF Registered Shares USD (Acc) oN A1JKQJ ANT 2.000 2.000
Man Fds VI-Man GLG Hig.Yi.Opp. Registered Acc.Shs I EUR o.N. A2PZ99 ANT 450

Transaktionen mit eng verbundenen Unternehmen und Personen

Der Anteil der Transaktionen, die im Berichtszeitraum für Rechnung des Sondervermögens über Broker ausgeführt wurden, die eng verbundene Unternehmen und Personen sind, betrug 100,00%.

Ihr Umfang belief sich hierbei auf insgesamt 313.090,00 Euro Transaktionen.

Bei der Ermittlung des Transaktionsumfangs wird bei Wertpapieren auf den Marktwert und bei Derivaten auf den Kontraktwert abgestellt.

LBBW FondsPortfolio Kontinuität
DE0009780510

Ertrags- und Aufwandsrechnung (inkl. Ertragsausgleich)
für den Zeitraum vom 01.02.2023 bis 31.01.2024

I. Erträge
1. Zinsen aus Liquiditätsanlagen im Inland EUR 2.882,47
2. Erträge aus Investmentanteilen EUR 3.133,27
Summe der Erträge EUR 6.015,74
II. Aufwendungen
1. Verwaltungsvergütung EUR -13.737,56
2. Verwahrstellenvergütung EUR -721,24
3. Kostenpauschale EUR -1.785,89
4. Sonstige Aufwendungen EUR -1.133,19
Summe der Aufwendungen EUR -17.377,88
III. Ordentlicher Nettoertrag EUR -11.362,14
IV. Veräußerungsgeschäfte
1. Realisierte Gewinne EUR 15.793,55
2. Realisierte Verluste EUR -5.480,17
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften EUR 10.313,38
V. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres EUR -1.048,76
1. Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne EUR 28.496,76
2. Nettoveränderung der nicht realisierten Verluste EUR 18.234,39
VI. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres EUR 46.731,15
VII. Ergebnis des Geschäftsjahres EUR 45.682,39

Entwicklung des Sondervermögens

2023/​2024
I. Wert des Sondervermögens am Beginn des Geschäftsjahres EUR 1.404.758,86
1. Zwischenausschüttungen EUR -24.127,20
2. Mittelzufluss/​-abfluss (netto) EUR -22.776,44
a) Mittelzuflüsse aus Anteilschein-Verkäufen EUR 4.587,31
b) Mittelabflüsse aus Anteilschein-Rücknahmen EUR -27.363,75
3. Ertragsausgleich/​Aufwandsausgleich EUR 102,30
4. Ergebnis des Geschäftsjahres EUR 45.682,39
davon nicht realisierte Gewinne EUR 28.496,76
davon nicht realisierte Verluste EUR 18.234,39
II. Wert des Sondervermögens am Ende des Geschäftsjahres EUR 1.403.639,91

Verwendung der Erträge des Sondervermögens

Berechnung der Ausschüttung (insgesamt und je Anteil)

insgesamt je Anteil *)
I. Für die Ausschüttung verfügbar
1. Vortrag aus dem Vorjahr EUR 48.901,27 2,18
davon Vortrag auf neue Rechnung aus dem Vorjahr EUR 49.768,70 2,22
davon Ertragsausgleich EUR -867,43 -0,04
2. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres EUR -1.048,76 -0,05
davon ordentlicher Nettoertrag EUR -11.362,14 -0,51
II. Nicht für die Ausschüttung verwendet
1. Vortrag auf neue Rechnung EUR -23.725,31 -1,06
III. Gesamtausschüttung EUR 24.127,20 1,08
1. Zwischenausschüttung EUR 24.127,20 1,08
2. Endausschüttung EUR 0,00 0,00

*) Die Werte unter „je Anteil“ wurden rechnerisch aus den Gesamtbeträgen ermittelt und kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.

Vergleichende Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre

Geschäftsjahr Fondsvermögen am
Ende des Geschäftsjahres
Anteilwert am
Ende des Geschäftsjahres
2021/​2022 EUR 1.580.857,32 EUR 68,03
2022/​2023 EUR 1.404.758,86 EUR 61,72
2023/​2024 EUR 1.403.639,91 EUR 62,70

Anhang gem. § 7 Nr. 9 KARBV

Angaben nach der Derivateverordnung

das durch Derivate erzielte zugrundeliegende Exposure EUR 0,00
Bestand der Wertpapiere am Fondsvermögen (in %) 93,67
Bestand der Derivate am Fondsvermögen (in %) 0,00

Bei der Ermittlung der Auslastung der Marktrisikogrenze für dieses Sondervermögen wendet die Gesellschaft den einfachen Ansatz im Sinne der Derivateverordnung an.

Sonstige Angaben

Anteilwert EUR 62,70
Umlaufende Anteile STK 22.388

Angabe zu den Verfahren zur Bewertung der Vermögensgegenstände

Die Verantwortung für die Anteilwertermittlung obliegt der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH (im Folgenden: Gesellschaft) unter Kontrolle der Verwahrstelle auf Grundlage der gesetzlichen Regelungen im Kapitalanlagegesetzbuch und der Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und Bewertungsverordnung.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände wird von der Gesellschaft selbst durchgeführt. Unter Vermögensgegenständen versteht die Gesellschaft im Folgenden Wertpapiere, Optionen, Finanzterminkontrakte, Devisentermingeschäfte und Swaps.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände des Sondervermögens, die zum Handel an einer Börse oder an einem anderen organisierten Markt zugelassen oder in diesen einbezogen sind, erfolgt grundsätzlich zum letzten verfügbaren handelbaren Kurs, der eine verlässliche Bewertung gewährleistet. Vermögensgegenstände, für welche die Kursstellung auf der Grundlage von Geld- und Briefkursen erfolgt, werden grundsätzlich zum Geldkurs („Bid“) bewertet.

Für Vermögensgegenstände, die weder zum Handel an einer Börse noch an einem anderen organisierten Markt zugelassen sind oder für die kein handelbarer Kurs verfügbar ist, werden die Verkehrswerte zugrunde gelegt. Unter dem Verkehrswert ist der Betrag zu verstehen, zu dem der jeweilige Vermögensgegenstand in einem Geschäft zwischen sachverständigen, vertragswilligen und unabhängigen Geschäftspartnern ausgetauscht werden könnte. Die Gesellschaft nutzt zur Ermittlung der Verkehrswerte grundsätzlich externe Bewertungsmodelle. Die Verkehrswerte können auch von einem Emittenten, Kontrahenten oder sonstigen Dritten ermittelt und mitgeteilt werden.

Die Gesellschaft bewertet Investmentanteile mit ihrem letzten festgestellten Rücknahmepreis oder mit einem aktuellen Kurs. Die Bankguthaben und übrigen Forderungen werden mit ihrem Nominalbetrag, die Verbindlichkeiten mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Vermögensgegenstände in ausländischer Währung werden zu den von WM-Company (17.00 Uhr) bereitgestellten Devisenkursen des Tages der Preisberechnung in Euro umgerechnet.

Angaben zur Transparenz sowie zur Gesamtkostenquote

Gesamtkostenquote 1,61 %

Die Gesamtkostenquote drückt sämtliche vom Sondervermögen im Jahresverlauf getragenen Kosten und Zahlungen (ohne Transaktionskosten und ohne negative Einlagenzinsen bzw. Verwahrentgelt) im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoinventarwert des Sondervermögens aus.

Der Gesellschaft fließen keine Rückvergütungen der aus dem Sondervermögen an die Verwahrstelle oder Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwandserstattungen zu.

Die Gesellschaft zahlt aus der vereinnahmten Verwaltungsvergütung des Sondervermögens mehr als 10 % an Vermittler von Anteilen des Sondervermögens auf den Bestand von vermittelten Anteilen.

Ausgabeauf- und Rücknahmeabschläge, die dem Sondervermögen für den Erwerb und die Rücknahme von Investmentanteilen berechnet wurden:

Ausgabeauf- und Rücknahmeabschläge für den Erwerb bzw. die Rückgabe von Investmentanteilen wurden dem Sondervermögen nicht berechnet.

Verwaltungsvergütungssätze *) für im Sondervermögen gehaltene Investmentanteile

Investmentanteile WKN Verwaltungsvergütungssatz p.a. in %
Investmentanteile
Gruppenfremde Investmentanteile
AMUNDI Idx Sol.- EO AGG SRI Act. Nom. ETF DR EUR Acc. oN A2P6TL 0,160
Bail.Giff.WF-BG W.LT Gl.Gro.Fd Reg. Shs B EUR Acc. oN A2PFCE 0,620
BLRK STR.FDS-BK Sust.Euro Bd Action Nom.D2 EUR Acc.o.N. A2AMAP 0,400
Fidelity Gl.Quality Income ETF Registered Shares Inc o.N. A2DL7E 0,400
Fr.T.GF-FTGF Brandyw.Gl.Inc.Op Reg. Shs SH EUR Acc. oN A2JHZN 0,450
FT ICAV-Fr.EUR Sh.Mat.U.ETF Reg. Shs EUR Dis. oN A2JKUX 0,150
FTTR-Gl.Cap.Str.ESG Ldrs ETF Reg. Shs A USD Acc. oN A2QMAA 0,750
HSBC ETFS-Asia Pac.ex Jap.S.Eq Reg.Shs USD Dis. oN A3DQV1 0,250
iShs III-iShs G.Agg.Bd ESG ETF Reg. Shs Hdg EUR Acc. oN A3CWP2 0,100
JPM ICAV-Gl.Res.Enh.Idx Eq.ETF Reg.S. JPM G.R.E.I.E.DL Acc.oN A2DWM6 0,250
JPMorgan Fds-Aggregate Bond Fd AN JPM Aggr.Bd C Acc.EUR Hd.oN A0X8TH 0,350
MFS Mer.-Prudent Capital Fund Registered Shares I1 USD o.N. A2ANEL 0,750
PIMCO Fds: G.In.S.-Gl.Bond ESG Regist.Acc.Shs Inst.EUR Hed.oN A2DGTH 0,520
Well. Mgmt.Fds IE-Gl. Stew.Fd Reg. Shs N Unh. USD Acc. oN A2PD10 0,400
WMF(I)-W.Enduring Assets Fd Reg.Shs S Acc. USD Unhgd o.N. A2PGYN 0,250
Xt.II-EO Co.Bd Sh.Du.SRI PAB Act. au Port. 1C EUR Acc. oN A2P4XG 0,160
Xtrackers II EO Cor.BdSRI PAB Inhaber-Anteile 1C o.N. DBX0E9 0,150
XtrackersIIESG Gl.Ag.Bd U ETF Inhaber-Anteile 5C EUR Hgd oN DBX0NZ 0,100
EdR Fund-Bond Allocation Actions Nom. K EUR o.N. A2ATE9 0,910
iShsV-Gold Producers.UCITS ETF Registered Shares USD (Acc) oN A1JKQJ 0,550
Man Fds VI-Man GLG Hig.Yi.Opp. Registered Acc.Shs I EUR o.N. A2PZ99 0,600

*) Darüber hinaus können performanceabhängige Verwaltungsvergütungen anfallen. Die von den Zielfonds-KVGen veröffentlichten Verwaltungsvergütungssätze können sich inklusive oder exklusive Fondsmanagementvergütung verstehen.

Wesentliche sonstige Erträge und sonstige Aufwendungen

Wesentliche sonstige Erträge: EUR 0,00
Wesentliche sonstige Aufwendungen: EUR 1.068,83
Aufwendungen für Performancemessung EUR 563,45
Gebühren und Kosten staatlicher Stellen EUR 505,38

Transaktionskosten (Summe der Nebenkosten des Erwerbs (Anschaffungsnebenkosten) und der Kosten der Veräußerung der Vermögensgegenstände)

Die Verwahrstelle hat uns folgende Transaktionskosten in Rechnung gestellt: EUR 58,46

Gegebenenfalls können darüber hinaus weitere Transaktionskosten entstanden sein.

Angaben zur Mitarbeitervergütung

Vergütungssystem der Kapitalverwaltungsgesellschaft

Die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH (LBBW AM), die ein risikoarmes Geschäftsmodell betreibt, unterliegt den für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Hinblick auf die Gestaltung ihrer Vergütungssysteme. Die LBBW AM hat unter Berücksichtigung der Gruppenzugehörigkeit zur Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) als bedeutendes Kreditinstitut ihre Vergütungspolitik und Vergütungspraxis an die regulatorischen Anforderungen ausgerichtet. In diesem Zusammenhang sind die Geschäftsführer der LBBW AM auch Risk Taker im Gruppenzusammenhang des LBBW-Konzerns. Die Geschäftsführung der LBBW AM hat für die Gesellschaft allgemeine Vergütungsgrundsätze für die Vergütungssysteme festgelegt und diese mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Die Umsetzung dieser Vergütungsgrundsätze für die Vergütungssysteme der Mitarbeiter erfolgt auf der Basis korrespondierender kollektiv-rechtlicher Regelungen in Betriebsvereinbarungen.

Das Vergütungssystem der LBBW AM wird mindestens einmal jährlich durch das Aufsichtsgremium auf seine Angemessenheit und die Einhaltung aller aufsichtsrechtlichen Vorgaben zur Vergütung überprüft. Erforderliche Änderungen (bspw. Anpassung an gesetzliche Vorgaben, Anpassung der Vergütungsgrundsätze o.ä.) werden, wenn erforderlich, vorgenommen.

Vergütungskomponenten

Die LBBW AM verfolgt das Ziel, ihren Mitarbeitern leistungs- und marktgerechte Gesamtvergütungen zu gewähren, die aus fixen und variablen Vergütungselementen sowie sonstigen Nebenleistungen bestehen. Die Fixvergütung richtet sich nach der ausgeübten Funktion und deren Wertigkeit entsprechend den Marktgegebenheiten bzw. den anzuwendenden Tarifverträgen. Zusätzlich zur Fixvergütung können die Mitarbeiter eine erfolgsbezogene variable Vergütung erhalten.

Bemessung der variablen Vergütung (Bonuspool)

Das Volumen des für die variable Vergütung zur Verfügung stehenden Bonuspools hängt im Wesentlichen vom Unternehmenserfolg ab. Ein weiteres Kriterium zur Vergabe einer variablen Vergütung ist die Erfüllung der Nebenbedingungen analog § 7 Institutsvergütungsverordnung im Gruppenzusammenhang des LBBW-Konzerns, die einer jährlichen Prüfung unterliegt.

Soweit nach den regulatorischen Anforderungen geboten, wird der Bonuspool nach pflichtgemäßem Ermessen angemessen reduziert oder gestrichen.

In diesem Fall werden auch die dem Mitarbeiter für das betreffende Geschäftsjahr kommunizierten variablen Vergütungselemente entsprechend reduziert oder gestrichen.

Die Bemessung und Verteilung der Vergütung an die Mitarbeiter erfolgt durch die Geschäftsführung in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat. Die Vergütung der Geschäftsführung wird gemäß der vom Aufsichtsrat erlassener Entscheidungsordnung von der Gesellschafterin festgelegt.

Für alle Mitarbeiter der LBBW AM gilt eine Obergrenze für die maximal mögliche variable Vergütung in Höhe von 100% der fixen Vergütung.

Variable Vergütung bei risikorelevanten Mitarbeitern und Geschäftsführern

Für Mitarbeiter bzw. Geschäftsführer, die durch ihre Tätigkeit das Risikoprofil der LBBW AM oder einzelner Fonds maßgeblich beeinflussen (sogenannte Risk Taker) bestehen besondere Regelungen für die Auszahlung, die zu 40% bei Risktakern über einen Zeitraum von 3 Jahren bzw. 60% bei Geschäftsführern über einen Zeitraum von 5 Jahren gestreckt erfolgt.

Dabei werden 40% bzw. 60% der gesamten variablen Vergütung in Form eines virtuellen Co-Investments in einen oder ggf. mehrere „typische“ Fonds der LBBW AM gewährt und unter Berücksichtigung einer zusätzlichen Haltefrist von einem Jahr ausgezahlt. Bei der endgültigen Auszahlung werden zusätzliche inhaltliche Auszahlungsbedingungen geprüft (Malusprüfung, Rückzahlung bereits erhaltener Vergütungen (bei Geschäftsführern)).

2022 2021
Gesamtsumme der im abgelaufenen Wirtschaftsjahr der LBBW AM gezahlten Mitarbeitervergütung EUR 28.114.554,11 25.679.075,93
davon feste Vergütung EUR 22.516.619,83 20.999.291,12
davon variable Vergütung EUR 5.597.934,28 4.679.784,81
Direkt aus dem Fonds gezahlte Vergütungen EUR 0,00 0,00
Zahl der begünstigten Mitarbeiter der LBBW AM im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 327 308
Höhe des gezahlten Carried Interest EUR 0,00 0,00
Gesamtsumme der im abgelaufenen Wirtschaftsjahr der LBBW AM gezahlten EUR 3.741.617,74 3.880.239,37
Geschäftsführer EUR 1.034.431,49 1.936.706,67
weitere Risk Taker EUR 2.707.186,25 1.943.532,70
davon Führungskräfte EUR 2.707.186,25 1.943.532,70
davon andere Risktaker EUR 0,00 0,00
Mitarbeiter mit Kontrollfunktionen EUR 0,00 0,00
Mitarbeiter in gleicher Einkommensstufe wie Geschäftsführer und Risk Taker EUR 0,00 0,00

Beschreibung, wie die Vergütungen und ggf. sonstige Zuwendungen gem. § 101 Abs. 4 Nr. 3 KAGB berechnet wurden Als Methode zur Berechnung der Vergütungen und sonstigen Nebenleistungen wurde die Cash-Flow-Methode gewählt.

Ergebnisse der jährlichen Überprüfung der Vergütungspolitik

Die Überprüfung des Vergütungssystems gemäß der geltenden regulatorischen Vorgaben für das Geschäftsjahr 2022 fand im Rahmen der jährlichen Angemessenheitsprüfung durch den Aufsichtsrat statt. Im Rahmen der Angemessenheitsprüfung der Vergütung wurde eine Marktanalyse vorgenommen und mit den eigenen Vergütungsdaten in Abgleich gebracht. Die Überprüfung ergab, dass keine besonders hohen variablen Vergütungen weder absolut noch im Verhältnis zur Festvergütung gewährt wurden. Die festgelegte Obergrenze wurde weit unterschritten.

Insbesondere bei den Vergütungen der Mitarbeiter in Kontrollfunktionen ergab die Überprüfung, dass die Vergütung schwerpunktmäßig aus der Fixvergütung besteht.

Zusammenfassend konnte festgestellt werden, dass die Vergütungsgrundsätze und aufsichtsrechtlichen Vorgaben an Kapitalverwaltungsgesellschaften eingehalten wurden und das Vergütungssystem als angemessen einzustufen ist. Es wurden keine unangemessenen Anreize gesetzt. Ferner wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Angaben zu wesentlichen Änderungen der festgelegten Vergütungspolitik gem. § 101 Abs. 4 Nr. 5 KAGB

Für das Geschäftsjahr 2021 galten erstmalig die neue Regelungen aus der Betriebsvereinbarung zur leistungsabhängigen variablen Vergütung von AT-Mitarbeitern.

Wesentliche Änderungen an dem Vergütungssystem oder der Vergütungspolitik der LBBW AM wurden im Geschäftsjahr 2022 nicht vorgenommen.

Weitere zum Verständnis des Berichts erforderliche Angaben

Die Ermittlung der Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne und Verluste erfolgt dadurch, dass in jedem Geschäftsjahr die in den Anteilspreis einfließenden Wertansätze der Vermögensgegenstände mit den jeweiligen historischen Anschaffungskosten verglichen werden, die Höhe der positiven Differenzen in die Summe der nicht realisierten Gewinne einfließen, die Höhe der negativen Differenzen in die Summe der nicht realisierten Verluste einfließen und aus dem Vergleich der Summenpositionen zum Ende des Geschäftsjahres mit den Summenpositionen zum Anfang des Geschäftsjahres die Nettoveränderungen ermittelt werden.

Die jährliche Kostenpauschale von 0,130 % p.a. umfasst gemäß der Besonderen Anlagebedingungen im Wesentlichen die folgenden Kostenbestandteile: bankübliche Depot- und Kontogebühren, Kosten für den Druck und Versand der für die Anleger bestimmten gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen, Prüfungs- und Veröffentlichungskosten, Kosten für die Beauftragung von Stimmrechtsbevollmächtigten, Kosten für die Analyse des Anlageerfolgs sowie die Bereitstellung von Analysematerial oder -dienstleistungen durch Dritte.

Nicht von der Kostenpauschale umfasst sind unter anderem Kosten für die Erstellung und Verwendung eines dauerhaften Datenträgers, für die Geltendmachung und Durchsetzung von Rechtsansprüchen, für Rechts- und Steuerberatung, für den Erwerb und /​ oder die Verwendung bzw. Nennung eines Vergleichsmaßstabs oder Finanzindizes, Kosten von staatlichen Stellen sowie Steuern, die mit der Verwaltung und Verwahrung entstanden sind.

Im Rahmen einer Anpassung des Verkaufsprospektes wurde für den Zeitraum vom 1. Juni 2023 bis zum Geschäftsjahresende am 31.01.2024 versehentlich die Marktpreisrisikomessung nach dem qualifizierten Ansatz gemäß §§ 7 bis 14 DerivateV ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um einen redaktionellen Fehler. Die Marktpreisrisikomessung erfolgte wie bereits vor dem 1. Juni 2023 weiterhin zum einfachen Ansatz gemäß §§ 15 bis 22 DerivateV und ist dem zur Folge auch in dieser Form im Jahresbericht dargestellt.

 

Stuttgart

LBBW Asset Management
Investmentgesellschaft mbH

 

Vermerk des unabhängigen Abschlussprüfers.

An die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH, Stuttgart

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresbericht des Sondervermögens LBBW FondsPortfolio Kontinuität – bestehend aus dem Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr vom 01. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024, der Vermögensübersicht und der Vermögensaufstellung zum 31. Januar 2024, der Ertrags- und Aufwandsrechnung, der Verwendungsrechnung, der Entwicklungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie der vergleichenden Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre, der Aufstellung der während des Berichtszeitraums abgeschlossenen Geschäfte, soweit diese nicht mehr Gegenstand der Vermögensaufstellung sind, und dem Anhang – geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresbericht in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und ermöglicht es unter Beachtung dieser Vorschriften, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresberichts in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresbericht

Die gesetzlichen Vertreter der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresberichts, der den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresbericht es unter Beachtung dieser Vorschriften ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresberichts zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresberichts sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, Ereignisse, Entscheidungen und Faktoren, welche die weitere Entwicklung des Sondervermögens wesentlich beeinflussen können, in die Berichterstattung einzubeziehen. Das bedeutet u.a., dass die gesetzlichen Vertreter bei der Aufstellung des Jahresberichts die Fortführung des Sondervermögens durch die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH zu beurteilen haben und die Verantwortung haben, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung des Sondervermögens, sofern einschlägig, anzugeben.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresbericht als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresbericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresberichts relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH bei der Aufstellung des Jahresberichts angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen auf der Grundlage erlangter Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fortführung des Sondervermögens durch die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresbericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass das Sondervermögen durch die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH nicht fortgeführt wird.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresberichts insgesamt, einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresbericht die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresbericht es unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u.a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 14. Mai 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

(Andreas Koch) (Mathias Bunge)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

 

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