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Aus aller Welt

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Pixaline (CC0), Pixabay

In Deutschland haben die Demonstrationen gegen rechts weiter großen Zulauf: Heute beteiligten sich Zehntausende Menschen. Allein in Düsseldorf waren laut Polizei bis zu 100.000 Menschen auf den Straßen. Die Polizei sprach von rund 25.000 Demonstrierenden in Osnabrück, die Organisatoren bezifferten die Zahl auf rund 30.000. Demonstriert wurde unter anderem auch in Kiel, Lübeck, Kaiserslautern, Mannheim und Aachen.

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Inmitten der Spannungen zwischen China und den USA haben sich hochrangige Vertreter der Regierungen beider Länder in Thailand getroffen. Der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, und Chinas Chefdiplomat Wang Yi kamen in Bangkok zusammen, teilte das Weiße Haus heute mit. Die beiden hätten sich über einen Zeitraum von zwei Tagen zwölf Stunden lang ausgetauscht.

Das Treffen habe dazu gedient, mit „Wettbewerb und Spannungen“ zwischen den beiden Ländern verantwortungsbewusst umzugehen, sagte eine Vertreterin der US-Regierung. Es gebe außerdem Pläne für ein Telefonat von Präsident Joe Biden und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping in den kommenden Monaten.

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Taiwan droht im Streit mit China um diplomatische Anerkennung einen weiteren Verbündeten zu verlieren. Im pazifischen Inselstaat Tuvalu zeichnete sich heute ab, dass der protaiwanische Regierungschef Kausea Natano nicht wieder ins Parlament des aus neun Inseln und 11.200 Einwohnern und Einwohnerinnen bestehenden Zwergstaates gewählt wurde.

International bedeutsam ist die Abstimmung, weil China und die mit Taiwan verbündeten USA um Einfluss in der pazifischen Region ringen. In diesem Zusammenhang steht auch die Zusage der USA, den Inselstaat per Unterseekabel erstmals an das weltweite Kommunikationsnetz anzuschließen.

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deutschen Koalition enttäuschten Menschen gewinnen. „Wir machen uns jetzt auf den Weg, die Politik in Deutschland zu verändern“, sagte Wagenknecht heute auf dem ersten Bundesparteitag der Partei Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). „Wir tun das, weil wir spüren, da ist etwas am Kippen in unserer Gesellschaft.“

Es gebe „so viele Probleme, Unsicherheit, aber auch Empörung und Wut“, sagte Wagenknecht in ihrer Rede unter dem Beifall der knapp 400 Delegierten. „Immer mehr Menschen in unserem Land sind politisch heimatlos geworden.“

Die „Politik des Aussitzens und Wegmoderierens wird wahrscheinlich so nicht weitergehen“, sagte sie an die Adresse der Regierungskoalition. Die Frage sei, „mündet der Umbruch in Aufbruch oder in die Katastrophe“.

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