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Nachhaltigkeit

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islandworks (CC0), Pixabay

Der Rat für nachhaltige Entwicklung fördert mit den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit die Sichtbarkeit nachhaltiger Initiativen in Deutschland. Dieses Jahr sind auch die Verbraucherzentralen dabei und bieten vom 18. September bis 8. Oktober unter dem Hashtag #NeuDenkenStattNeuKaufen vielfältige Informationen über Nachhaltigkeit an. Sie fokussieren dabei besonders auf Themen wie Reparierbarkeit und den Kauf von Secondhand-Elektrogeräten auf ihren Social-Media-Kanälen und einer speziellen Webseite.

Elke Salzmann, Expertin für Ressourcenschutz beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), weist darauf hin, dass nachhaltiger Konsum oft durch Mangel an transparenten Informationen und ressourcenschonenden Produkten erschwert wird. „Es ist für Verbraucher oft unklar, wie langlebig ein Produkt wirklich ist,“ sagt Salzmann.

Sie betont auch die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile des Reparierens: „Reparaturen erweitern die Lebensdauer eines Produkts und sind sowohl umwelt- als auch geldbeutelfreundlich.“ Ein staatlich geförderter Reparaturbonus könnte laut Salzmann ein hilfreicher Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Gesellschaft sein, während der von der Bundesregierung versprochene Aktionsplan „Reparieren statt Wegwerfen“ noch aussteht.

Auf der Webseite

verbraucherzentrale.de/neudenkenstattneukaufen bieten die Verbraucherzentralen eine Reihe von Informationen und Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit. Ob es um Reparaturen, den Gebrauchtkauf oder nachhaltige Geldanlagen geht – hier finden Interessierte eine Vielzahl von Ressourcen.

Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage der Verbraucherzentralen haben 91 Prozent der Befragten positive Erfahrungen beim Kauf von gebrauchter Elektronik gemacht. Trotzdem haben nur 19 Prozent bisher ein digitales Gerät aus zweiter Hand erworben. Dies unterstreicht die Bedeutung von Informationsangeboten in diesem Bereich.

Hintergrund: Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit wurden vom Rat für Nachhaltige Entwicklung im Jahr 2012 als Reaktion auf die Rio+20-Weltkonferenz der Vereinten Nationen gegründet. Ziel ist es, Menschen vom 18. September bis zum 8. Oktober zu zahlreichen nachhaltigen Aktionen zu inspirieren.

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