Start Allgemein EKD Solar – wieder kritische Kundenstimmen bitte einmal kümmern

EKD Solar – wieder kritische Kundenstimmen bitte einmal kümmern

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TheDigitalArtist (CC0), Pixabay

Die Zusammenfassung der letzten fünf Tage zeigt mehrheitlich eine enttäuschende Bewertung von EKD Solar und seinen Angeboten. Ein Kunde lobt zwar das „umfassende Paket“, doch überwiegen die negativen Rückmeldungen. Viele berichten von frustrierenden Erfahrungen, die von signifikanten Verzögerungen bei der Montage, über schlechte Kommunikation, bis hin zu einem ungenügenden Kundendienst reichen. Besonders hervorgehoben werden die langen Wartezeiten bis zur Inbetriebnahme, unbehandelte technische Mängel und die ausbleibende Antwort auf wiederholte Anfragen.

Das Gefühl, im Stich gelassen zu werden, besonders nachdem hohe Beträge für die Solaranlagen entrichtet wurden, ist bei vielen Kunden präsent. Die Erlebnisse variieren von monatelangen Wartezeiten auf die Montage und Aktivierung der Anlagen bis zu gravierenden technischen Problemen, die unbehandelt bleiben. Die Kontaktaufnahme mit dem Kundendienst gestaltet sich als äußerst schwierig und erfolgt eine Reaktion, so bleiben zugesagte Versprechungen oft unerfüllt und Kunden fühlen sich mit nichtssagenden Antworten abgespeist.

Einige Betroffene denken bereits über rechtliche Schritte nach, um gegen die erfahrenen Mängel vorzugehen. Trotz vereinzelter Verbesserungen in der Betreuung und letztendlich erfolgreichen Aktivierungen, wird das Gesamtbild von Frustration und Unzufriedenheit mit dem Service und den Leistungen von EKD Solar überschattet.

2 Kommentare

  1. Das oben im Artikel erläuterte Gesamturteil können wir absolut unterstützen. Wir haben bereits mehrfach Termine gesetzt – keinerlei Aktion oder Reaktion. Nun haben wir aber auch die zwischengeschaltete Finanzierungsbank parallel in Kenntnis gesetzt, dass wir das erteilte SEPA Mandat bis zur vollständigen funktionalen Übergabe im Beisein des hiesigen Energieversorgers aussetzen. Die Konsequenzen seitens des Finanzierers sind uns bekannt, wir werden diese Thematik (Inkompetenz seitens EKD) nötigenfalls bis vor ein EU-Gerichtsentscheid durchziehen.

  2. Ich habe im November 2021 meine Solaranlage bei EKD in Auftrag gegeben. Diese sollte im Dezmber 2021 auf dem Dach montiert werden. Einen Tag vorher erfolgte die Absage wegen Corona. Der nächste Termin anfang Januar 2022 fiel leider auch ins Wasser, da weder das Material noch die Monteure ankamen. Eine Absage erfolgte nicht, ich erhielt die Informationen nur, weil ich intensiv nachgefragt habe. Beim dritten Termin Ende Januar 2022 wurden die Module endlich auf dem Dach montiert. Allerdings kamen die Dachdecker auch erst gegen Mittag bei mir an und waren dann auch um 20.00 Uhr fertig ( mehr als 3 Stunden ohne Tageslicht). Nach der Ankündigung, dass das Elektroteam 6 Wochen brauchen würde um einen freien Termin zu haben, bekam ich schon nach 2 Wochen einen Terminvorschlag, den ich auch annahm. Nur leider wusste der Elektriker nichts von seinem Glück, daher erschien er auch nicht. Auf Nachfrage wurde ich von dem Chef der Firma FE einfach abgefertig. Dafür erhielt ich die Rechnung für die Anlage mit einer Zahlungsfrist von 6 Wochen.
    Am 01. März 2022 kam dann auch ein Elektriker und hat tatsächlich alles angeschlossen und die Anlage bedurfte „nur“ noch der Abnahme durch den Netzbetreiber.
    Aber wen wundert es, die wußten auch nichts davon. EKD hatte sich nicht an die Bedingungen des Netzbetreibers für die Meldung der Anlage gehalten und dadurch konnten diese es gar nicht bearbeiten. Im Mai sollte dann die Abnahme erfolgen. Der Termin war mir vom Netzbetreiber angekündigt und von FE bestätigt worden. Leider konnte es nicht stattfinden, da sich kein Elektriker von FE einfand. Dafür gab es eine erhebliche Mängelliste vom Netzbetreiber. Hier stellte sich dann auch heraus, das EKD in meinem alten Verteilerkasten gar keine Änderungen hätte vornehmen dürfen. Dazu muss klarstellen, dass bei dem 1. Besichtigungstermin haufenweise Bilder gemacht wurden und man hätte im Vorfeld nachfragen konnte. Diese Mängelliste habe ich an meinen Ansprechpartner weitergeleitet. Am gleichen Tag erhielt ich die erste gebührenpflichtige Mahnung von S-facturing. Ich habe einen Anwalt zwischen geschaltet, der dann den weiteren Weg begleitet hat. Im September 2022 wurde dann die Anlage officiell in Betrieb genommen, nach zusätzlichen Kosten von über 1500 Euro. Der Regress den der Anwalt herausholen konnte betrug 500 Euro, von denen aber schon alleine 308 euro Mahngebühren waren.
    Aber damit ist das Thema nicht beendet. In den zwei Jahren, die die Anlage nun montiert ist, konnte ich meinen Speicher zu 20% vollständig nutzen, da er von dem Partnerunternehmen in den Konditionierungsbetrieb gesetzt wurde und sich herausstellte, dass der Aufstellungsort für den Speicher komplett ungeeignet ist, da dort keine Temperatur von 10° Celsius sichergestellt werden kann. ( Auch der Ort für den Speicher war von EKD als in Ordnung befunden)
    Also habe ich von meinem Recht auf Austausch gebrauch gemacht. Man war auch schnell bereit mir einen Ampere- Speicher zu schicken. Dieser stand dann 6 Wochen auf meiner Terrasse bevor ich auf mehrfache Nachfrage einen Termin Anfang April 2024 zum Einbau erhielt. Diesmal klappte alles prima. Die Monteure waren zur verabredeten Zeit da und auch der Folgetermin für die Installation des IQ verlief gut. Nur dann stand der ausgebaute alte Speicher 4 Wochen auf meiner Terrasse und erst als ich drohte ihn einem Altmetallhändler aufs Auge zu drücken, kam die Spedition.
    So nun sollte man annehmen, dass alle Probleme gelöst seien. Leider weit gefehlt. Der IQ wird benötigt, um auf den Speicher zugreifen zu können und die Funktion beurteilen zu können. Schon nach 4 Wochen fiel dieser das erste Mal aus, d.h. er bekam keine Verbindung mehr zur Cloud. Ich habe bei EKD angerufen, alle möglichen Verbindungen unterbrochen, aber es funktionierte nicht. Dann sollten die Techniker sich bei mir melden. Nach zwei Tagen war dann alles wieder normal. Vor 5 Tagen nun hatte ich das gleiche Spiel. Die Cloud funktioniert nicht und damit habe ich keinen Zugriff mehr auf den Speicher. Ich habe gleich nachdem ich es bemerkt hatte eine Mail geschrieben mit der Bitte um Behebung. Am Nachmittag habe ich den Kundenservice angerufen, dort erhielt ich dann die Auskunft, das man die Mail noch gar nicht bearbeitet hätte. Die Kundendienstmitarbeiterin wollte es dann direkt in die Technik weiterleiten. Seither sind 5 Tage vergangen. Heute Morgen funktionierte es kurzzeitig, dann war alles wieder weg. Bei meinem erneuten Anruf beim Kundenbetreuung wurde ich dann etwas deutlicher und bot an, die Sache wieder über den Anwalt regeln zu lassen. Eigentlich schade, dass nie etwas wirklich reibungslos bei EKD läuft.

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