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Kriegsweihnachten

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Pheladiii (CC0), Pixabay

Es ist kein Weihnachten wie jedes andere Weihnachten, denn die Welt hat sich im Jahr 2022 verändert. Das in einer Art, die kaum einer von uns noch vor einem Jahr für möglich gehalten hätte.

Wir haben Krieg in Europa

Das wegen eines Despoten, der meint, auf diese Art das alte russische Reich wiedererschaffen zu können. Er hat sich verrechnet, aber um welchen Preis?

Sterbende Kinder, Tote, die man fast nicht mehr zählen kann, zerrissene Familien, die flüchten mussten, um ihre Kinder zu beschützen. Es war toll anzusehen, wie Europa diese Menschen ohne jede Diskussion aufgenommen hat.

Ein Stück Solidarität und Mitmenschlichkeit, die uns eigentlich schon abhandengekommen war, war auf einmal wieder da. Auch wir haben eine Familie aufgenommen, damals eine unbekannte Familie heute Freunde, die keiner mehr von uns vermissen will. Auch das ist Weihnachten 2022.

Vergessen wir aber nicht die Menschen, die in der Ukraine ohne Strom und Heizung dieses Weihnachten verbringen. Kinder, die sich nur eines wünschen, dass sie endlich wieder mit ihren Freunden unbeschwert spielen können.

Mal ehrlich, das wird, selbst wenn der Krieg zu Ende ist, Jahre dauern, bis man überhaupt zur Normalität zurückkehren kann, denn die Ukraine ist ein zerstörtes Land. Da kann man Kinder nicht so einfach vor die Türe schicken, um sie spielen zu lassen, denn dort wird man erst einmal Minen räumen müssen, wenn der Krieg zu Ende ist.

Auch die Ukraine hat jetzt eine Kriegsgeneration mit allen Folgen, die daraus erwachsen.

Wir wollen aber auch an die russischen Familien denken, die ihren Mann, Vater und Kind in diesem sinnlosen Krieg verloren haben. Sie mussten für etwas kämpfen, was sie nicht verstanden haben, aber trotzdem tun mussten. Hat man sich geweigert, war das ein Todesurteil. Es ist gut, dass es auch in Russland immer noch Menschen gibt, die mit diesem Krieg nicht einverstanden sind. Russland wird auch nicht mehr das Land sein, das es vor dem Krieg war.

Lassen Sie uns heute bei allem Feiern, aller Freude und Geschenken bitte nicht die Frauen, Männer und Kinder vergessen, die jetzt in der Ukraine gerne mit uns tauschen würden.

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