Die Anwälte von US-Präsident Donald Trump haben eine Klage gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl im wichtigen Bundesstaat Pennsylvania abgeschwächt. Sie strichen bei einer Aktualisierung der Klageschrift die Vorwürfe, dass bei der Auszählung der Stimmen Verfassungsrechte von Beobachtern der Trump-Seite verletzt worden seien. Trumps Anwälte wollten auf dieser Basis mehrere hunderttausend Stimmen in Pennsylvania für ungültig erklären lassen.
Es bleibt der Vorwurf, Wähler von Trumps Republikanern seien in Pennsylvania benachteiligt worden, weil in einigen Bezirken mit demokratischer Orientierung erlaubt gewesen sei, Fehler in Stimmzetteln zu korrigieren. Trump weigert sich, den Wahlsieg von Herausforderer Joe Biden anzuerkennen und behauptet ohne Beleg, dass er durch Betrug verloren habe.
Pennsylvania bringt 20 Stimmen von Wahlleuten. Für den Sieg werden 270 Stimmen benötigt, Biden kam bei der Wahl auf 306. Unklar blieb, ob der teilweise Rückzieher in Pennsylvania das Eingeständnis einer juristischen Sackgasse oder nur eine Neuordnung ist. Trump versprach in der Nacht zum Montag nämlich neue Klagen.
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Die proeuropäische Oppositionspolitikerin und frühere Regierungschefin Maia Sandu wird die erste Frau im höchsten Amt der Republik Moldau. Wie die Wahlbehörde in Chisinau in der Nacht auf heute nach Auszählung von 96 Prozent der Wählerstimmen bekannt gab, konnte Sandu in der Präsidentenstichwahl von gestern 52,63 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen und sich damit gegen den prorussischen Noch-Amtsinhaber Igor Dodon durchsetzen, der auf 47,37 Prozent kam.
Sandu dürfte ihren Vorsprung in den kommenden Stunden noch weiter ausbauen, da die Stimmen der im Ausland wohnhaften moldauischen Wähler bisher noch nicht ausgezählt sind. In der ersten Runde der Präsidentenwahl waren mehr als 70 Prozent der im Ausland abgegebenen Stimmen auf die proeuropäische Politikerin entfallen.
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Der peruanische Übergangspräsident Manuel Merino tritt nach fünf Tagen im Amt zurück. Er werde den Posten des Staatschefs aufgeben, sagte Merino gestern in einer Fernsehansprache. Er reagierte damit auf Massenproteste gegen die Absetzung seines Vorgängers Martín Vizcarra und Rücktrittsforderungen des Parlaments, das zu einer Krisensitzung zusammengekommen war.
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Mit exzessiver Gewalt sind vermummte Sicherheitskräfte in Weißrussland neuen Protestdemonstrationen gegen Machthaber Alexander Lukaschenko entgegengetreten. In der Hauptstadt Minsk setzten Uniformierte gestern Tränengas und Blendgranaten gegen friedliche Demonstrierende ein, wie Videos im Nachrichtenkanal Telegram zeigen. Auf diese Weise lösten sie einzelne Kundgebungen auf.