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Märchenstunde

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Immer wieder erhalten wir Beschwerden von Verbrauchern, denen in Fußgängerzonen oder Bahnhöfen mit falschen Versprechungen ein Zeitschriftenabo untergeschoben wurde.

Die Masche: Vertriebler sprechen – vorzugsweise jüngere – Verbraucher an und erwecken den Eindruck, dass die Verbraucher mit dem Abschluss eines kostenlosen und unverbindlichen Probeabos Zustellern helfen könnten, aus Hartz IV herauszukommen und eine Festanstellung als Zeitungszusteller zu erhalten.

Den hilfsbereiten und gutgläubigen Passanten wird versichert, dass sie sich nach zwei Monaten frei entscheiden könnten, ob sie die Zeitschrift weiterhin beziehen möchten oder nicht.

Für Verbraucher, die glaubten, mit dem Abschluss des vermeintlichen Probeabos ein soziales Projekt zu unterstützen, kam das böse Erwachen ein paar Wochen später in Form eines „Begrüßungsschreibens“ , in dem ihnen der Abschluss eines 14-monatigen kostenpflichtigen Abos bestätigt wurde.

Diese Vertriebsmethode wollten wir nicht länger hinnehmen und haben die VSR Verlag Service GmbH wegen Irreführung abgemahnt und aufgefordert, die wahrheitswidrigen Behauptungen zu unterlassen.

Doch die Abgabe der geforderten Unterlassungserklärung blieb aus. Wir haben daher Klage eingereicht und sind zuversichtlich, dass das Gericht uns Recht gibt.

VBZ:Hamburg

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