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ChatGPT Images 2.5: OpenAI baut die Bild-KI deutlich aus

JOKUHN (CC0), Pixabay

Mit ChatGPT Images 2.5 erhält die Bildgenerierung in ChatGPT laut dem vorliegenden Bericht eine neue Version. Im Mittelpunkt stehen nicht nur qualitativ bessere Bilder, sondern vor allem mehr Kontrolle beim Erstellen und Bearbeiten visueller Inhalte. Die Bild-KI soll dadurch sowohl für einfache private Anwendungen als auch für professionelle Gestaltungsaufgaben interessanter werden.

Mehr Kontrolle über das gewünschte Ergebnis

Eine wesentliche Verbesserung betrifft laut Artikel die Möglichkeit, eigene Vorstellungen genauer umzusetzen. Nutzer sollen stärker beeinflussen können, wie das endgültige Bild aussieht. Das ist besonders relevant, wenn beispielsweise bestimmte Personen, Gegenstände, Bildbereiche oder Gestaltungselemente erhalten bleiben sollen.

Auch bei einer nachträglichen Bearbeitung sollen wichtige Details eines bereits vorhandenen Bildes weniger leicht verloren gehen. Damit entwickelt sich die Bild-KI stärker von einem reinen Generator zu einem Werkzeug, mit dem ein Motiv schrittweise weiterentwickelt werden kann.

Verbesserungen bei Porträts und bekannten Personen

Der Artikel hebt außerdem Verbesserungen bei der Darstellung von Porträts und bekannten Personen hervor. Gerade bei menschlichen Motiven spielen Details wie Gesichtszüge, Proportionen und die Konsistenz einer dargestellten Person eine wichtige Rolle.

Die neue Version soll solche Darstellungen verbessern. Der vorliegende Artikel nennt allerdings keine konkreten Messwerte oder Vergleichstests, aus denen hervorgeht, wie groß der Qualitätsunterschied zur vorherigen Version tatsächlich ist.

Infografiken sollen präziser werden

Ein weiterer Schwerpunkt sind Infografiken. Laut Bericht sollen diese präziser und übersichtlicher gestaltet werden können.

Das erweitert den möglichen Einsatzbereich der Bild-KI. Neben klassischen Illustrationen oder künstlerischen Motiven könnten damit beispielsweise visuell aufbereitete Informationen, Präsentationsgrafiken, Poster oder erklärende Darstellungen erstellt werden.

Neue „Sketch“-Funktion

Besonders interessant ist die im Artikel beschriebene Funktion „Sketch“. Dabei dient eine einfache Skizze als Ausgangspunkt für die KI.

Statt ausschließlich mit Worten zu beschreiben, wie ein Bild aufgebaut sein soll, kann der Nutzer zunächst grob zeichnen, wo sich bestimmte Elemente befinden sollen. Die KI erzeugt daraus anschließend ein ausgearbeitetes Bild.

Als mögliche Einsatzgebiete werden Diagramme, Poster und erste Entwürfe genannt.

Das kann den Arbeitsablauf vereinfachen, wenn sich eine räumliche Vorstellung nur schwer in einem Text-Prompt ausdrücken lässt. Eine Skizze kann beispielsweise vorgeben, dass sich eine Person links, eine Überschrift oben und ein bestimmtes Objekt rechts im Bild befinden soll.

Templates erleichtern wiederkehrende Designaufgaben

Daneben führt die neue Version laut Bericht Templates beziehungsweise Vorlagen ein. Sie sollen insbesondere für häufig vorkommende Gestaltungsaufgaben eingesetzt werden können.

Genannt werden unter anderem Logos, Infografiken, Werbeanzeigen und Thumbnails.

Interessant ist dabei die Kombination aus Vorlagen und strukturierten Eingaben. Die KI soll Rückfragen stellen beziehungsweise zusätzliche Angaben einholen können, damit das gewünschte Ergebnis genauer definiert wird. Dadurch könnte der Nutzer beispielsweise Angaben zu Format, Inhalt oder Gestaltung machen, bevor das eigentliche Bild erstellt wird.

Bildgenerierung wird stärker zu einem Arbeitsprozess

Die beschriebenen Funktionen zeigen eine Veränderung gegenüber einer sehr einfachen Form der KI-Bildgenerierung. Statt lediglich einen Prompt einzugeben und anschließend ein fertiges Bild zu erhalten, soll der Nutzer stärker in einen mehrstufigen Gestaltungsprozess eingebunden werden.

Vereinfacht könnte dieser nach der Darstellung im Artikel so aussehen:

  1. Eine Idee oder Skizze dient als Ausgangspunkt.
  2. Ein Template gibt gegebenenfalls die grundlegende Struktur vor.
  3. Durch zusätzliche Angaben wird das gewünschte Ergebnis konkretisiert.
  4. Die KI erzeugt das Bild.
  5. Einzelne Bereiche oder Eigenschaften können anschließend verändert werden.
  6. Das Ergebnis und der dazugehörige Prompt können mit anderen geteilt und weiterentwickelt werden.

Die einzelnen Funktionen „Sketch“, Templates, Bearbeitung und Sharing werden im Artikel beschrieben; der oben dargestellte Ablauf ist eine Zusammenführung dieser Funktionen zu einem möglichen Arbeitsprozess.

Prompts zusammen mit Bildern teilen

Neu ist laut Bericht auch eine Sharing-Funktion. Dabei soll nicht nur ein fertiges Bild weitergegeben werden können. Nutzer können vielmehr Prompt und erzeugtes Bild gemeinsam teilen.

Andere Personen können darauf aufbauen, Varianten des Motivs erstellen oder einen erfolgreichen Prompt als Vorlage für eigene Bilder verwenden.

Damit erhält die Bildgenerierung eine stärkere kollaborative Komponente. Für Teams könnte beispielsweise nachvollziehbarer werden, mit welchen Vorgaben ein bestimmtes visuelles Ergebnis entstanden ist.

Schnellere Erstellung und höhere Limits

Neben neuen kreativen Werkzeugen soll auch die technische Nutzung komfortabler werden. Der Bericht nennt kürzere Wartezeiten und höhere Nutzungslimits. Konkrete Angaben dazu, wie stark sich Geschwindigkeit und Limits verändert haben, enthält der vorliegende Text allerdings nicht.

Bemerkenswert ist die dort ebenfalls genannte Größenordnung der Nutzung: Nach Angaben des Unternehmens würden inzwischen mehr als drei Milliarden Bilder pro Woche mit ChatGPT erstellt.

Weltweite Verfügbarkeit

Laut dem Artikel steht ChatGPT Images 2.5 weltweit zur Verfügung. Dabei soll die neue Bildfunktion nicht auf zahlende Nutzer beschränkt sein, sondern ausdrücklich auch die kostenlose Version von ChatGPT einschließen.

Genannt werden als Plattformen Desktop-PCs, Smartphones und das Web.

Was sich gegenüber einer klassischen Bild-KI verändert

Der entscheidende Punkt der beschriebenen Neuerungen liegt weniger in einer einzelnen Funktion als in ihrer Kombination. Eine klassische Bild-KI folgt im Wesentlichen dem Prinzip Textbeschreibung → fertiges Bild.

ChatGPT Images 2.5 soll laut dem Bericht darüber hinaus mehrere Arbeitsschritte miteinander verbinden: Skizzieren, Generieren, Bearbeiten, Vorlagen verwenden und Ergebnisse gemeinsam weiterentwickeln.

Dadurch kann die Bildgenerierung insbesondere für Nutzer interessanter werden, die nicht nur einmalig ein schönes Motiv erzeugen wollen, sondern ein Bild gezielt entwickeln und mehrfach überarbeiten möchten.

Der Artikel beschreibt ChatGPT Images 2.5 damit insgesamt als Schritt hin zu einem umfassenderen KI-gestützten Gestaltungswerkzeug, bei dem die Kontrolle über Aufbau und Weiterbearbeitung stärker beim Nutzer liegen soll. Die tatsächliche Qualität einzelner Verbesserungen lässt sich aus dem Artikel allein jedoch nicht beurteilen, da dort keine systematischen Vergleichstests mit früheren Versionen angegeben werden.

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