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Phishing-Warnung: Angeblich notwendige Überprüfung der Zahlungsinformationen bei Spotify

FuchZ23 (CC0), Pixabay

Aktuell kursieren betrügerische E-Mails, die vermeintlich von Spotify stammen. Darin wird behauptet, dass die letzte Zahlung für ein Abonnement nicht erfolgreich verarbeitet werden konnte. Als mögliche Gründe nennen die Absender unter anderem eine abgelaufene Zahlungsmethode, eine Ablehnung durch die Bank oder geänderte Rechnungsdaten.

Damit das Abonnement angeblich ohne Unterbrechung weiterläuft, sollen die Empfängerinnen und Empfänger ihre hinterlegte Zahlungsmethode über einen Link in der E-Mail überprüfen beziehungsweise aktualisieren. Nach der Aktualisierung werde die Zahlung automatisch erneut versucht.

Woran lässt sich der Betrugsversuch erkennen?

Besonders auffällig ist, dass die Nachricht sehr allgemein formuliert ist. Konkrete Angaben zum jeweiligen Abonnement oder zur angeblich fehlgeschlagenen Zahlung fehlen. Auch der Hinweis, die E-Mail könne ignoriert werden, falls die Zahlungsinformationen bereits aktualisiert worden seien, soll der Nachricht offenbar zusätzliche Glaubwürdigkeit verleihen.

Weitere typische Anzeichen für Phishing sind:

  • eine unseriöse oder ungewöhnliche Absenderadresse,
  • eine unpersönliche Anrede wie „Hallo“,
  • ein Link, über den die Zahlungsinformationen überprüft werden sollen,
  • die Aufforderung zur Eingabe oder Aktualisierung sensibler Zahlungsdaten.

So sollten Sie reagieren

Klicken Sie nicht auf den Link in der E-Mail und geben Sie darüber keine persönlichen Daten oder Zahlungsinformationen ein. Wir empfehlen, die Nachricht unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben.

Wenn Sie ein Spotify-Konto besitzen und überprüfen möchten, ob tatsächlich Handlungsbedarf besteht, öffnen Sie die Spotify-App oder rufen Sie die offizielle Internetseite selbst auf. Prüfen Sie dort direkt Ihren Kontostatus und Ihre hinterlegten Zahlungsinformationen.

Grundsätzlich gilt: Folgen Sie bei unerwarteten Aufforderungen zur Überprüfung von Konto- oder Zahlungsdaten keinen Links aus E-Mails. Öffnen Sie den jeweiligen Dienst stattdessen immer über die Ihnen bekannte App oder Internetadresse.

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