Dark Mode Light Mode

OJS147A GmbH: Insolvenzantrag mangels Masse abgewiesen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Im Verfahren 92 IN 285/25 hat das Amtsgericht Aachen am 22. April 2026 den Insolvenzantrag über das Vermögen der OJS147A GmbH abgewiesen.

Das Unternehmen mit Sitz in der Straße In Steckenborn 38 in 52152 Simmerath wird von Geschäftsführer Attila de Balas Piry von Unruh vertreten.

Abweisung nach § 26 InsO

Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde gemäß § 26 Abs. 1 InsO mangels Masse abgewiesen. Das bedeutet, dass das vorhandene Vermögen nicht ausreichte, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken.

Die Folgen:

kein Insolvenzverfahren wird eröffnet
kein Insolvenzverwalter wird bestellt
Gläubiger müssen ihre Forderungen individuell durchsetzen

Beteiligungsgesellschaft betroffen

Der Geschäftszweck der OJS147A GmbH liegt im Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen. Solche Gesellschaften fungieren häufig als Holding oder Investmentvehikel und sind stark von der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Beteiligungen abhängig.

Kommt es dort zu Verlusten oder Wertminderungen, kann sich dies unmittelbar auf die Liquidität der Holding auswirken.

Einordnung

Mit der Entscheidung im Verfahren 92 IN 285/25 ist das Verfahren beendet, ohne dass es zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gekommen ist. Für die Gesellschaft bedeutet dies in der Regel das wirtschaftliche Aus, sofern keine neuen Finanzierungsquellen erschlossen werden können.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Neue Phishing-Welle im Umlauf: Sparkassen-Kunden gezielt unter Druck gesetzt

Next Post

Kaum Substanz, stabile Struktur: Was hinter der Mini-Bilanz der WVB Windpark GmbH steckt