Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran spitzen sich weiter zu. US-Präsident Donald Trump hat der Führung in Teheran ein neues Ultimatum gestellt und mit massiven militärischen Konsequenzen gedroht. Innerhalb von 48 Stunden müsse der Iran reagieren, andernfalls drohten schwere Angriffe.
Im Zentrum der Forderungen steht die Öffnung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas weltweit. Trump verlangt, dass die Meerenge vollständig und ohne Einschränkungen für den internationalen Schiffsverkehr freigegeben wird. Alternativ solle Teheran einem entsprechenden Abkommen zustimmen.
Bereits zuvor hatte der US-Präsident angekündigt, iranische Kraftwerke ins Visier zu nehmen, sollte es keine Einigung geben. Ein ursprünglich gesetztes Ultimatum war vergangene Woche verlängert worden. Nun läuft die Frist bis zum 6. April nach US-Ortszeit.
Trotz diplomatischer Kontakte und laut Trump „sehr guter Gespräche“ dauern die militärischen Auseinandersetzungen an. Seit Ende Februar liefern sich die USA und ihre Verbündeten sowie der Iran gegenseitige Angriffe. Teheran reagierte auf Luftschläge mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.
Besonders angespannt ist die Lage nach dem Abschuss eines US-Kampfjets durch iranische Streitkräfte. Während ein Crewmitglied gerettet werden konnte, läuft die Suche nach einem weiteren Besatzungsmitglied weiterhin auf Hochtouren. Beobachter sehen darin eine heikle Situation, da ein möglicher Zugriff durch iranische Kräfte Teheran zusätzlichen politischen Druck verschaffen könnte.
Die Straße von Hormus bleibt unterdessen weitgehend blockiert, was erhebliche Auswirkungen auf den globalen Energiemarkt hat. Die internationale Gemeinschaft blickt mit Sorge auf die Entwicklung, da eine weitere Eskalation des Konflikts weitreichende Folgen haben könnte.