Die Kosten für die Betreuung in Pflegeheimen steigen weiter an und belasten Pflegebedürftige sowie ihre Angehörigen zunehmend. Laut dem Verband der Ersatzkassen (vdek) müssen Bewohner inzwischen deutlich mehr aus eigener Tasche zuzahlen als in den Vorjahren.
Mehr als 3.000 Euro pro Monat im ersten Jahr
Im bundesweiten Durchschnitt liegt die Eigenbeteiligung im ersten Aufenthaltsjahr mittlerweile bei über 3.000 Euro pro Monat. Diese Summe setzt sich zusammen aus:
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den Kosten für Unterkunft und Verpflegung,
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den Investitionskosten sowie
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dem Eigenanteil an den Pflegekosten.
Große Unterschiede zwischen den Bundesländern
Die Belastung für Pflegebedürftige ist regional sehr unterschiedlich.
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Bremen liegt mit den höchsten Durchschnittskosten an der Spitze.
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Sachsen-Anhalt hat hingegen die niedrigsten Eigenanteile, doch auch dort müssen Pflegebedürftige tief in die Tasche greifen.
Warum steigen die Kosten?
Gründe für die steigenden Heimkosten sind unter anderem:
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gestiegene Personalkosten durch höhere Tariflöhne,
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Investitionen in Gebäude und Ausstattung sowie
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steigende allgemeine Betriebskosten.
Forderung nach Entlastung
Sozialverbände und Pflegeexperten fordern seit Langem eine Reform der Pflegefinanzierung, um die Eigenanteile zu senken. Andernfalls droht für viele Pflegebedürftige eine finanzielle Überforderung.