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Ärger an der Pfandstation: Hunderte Beschwerden über Rückgabe-Chaos

Didgeman (CC0), Pixabay

Einwegflaschen und Dosen sollen für saubere Recyclingkreisläufe sorgen – doch an den Rückgabeautomaten in deutschen Supermärkten sorgt das Pfandsystem immer wieder für Frust. Rund 400 Beschwerden sind in den letzten drei Jahren bei der Verbraucherzentrale Hamburg eingegangen, die das Thema bundesweit koordiniert.

Besonders betroffen: Große Supermärkte und Discounter quer durchs Land. Der häufigste Ärger: Automaten, die die aufgedruckten Pfandzeichen nicht erkennen und die Flaschen oder Dosen einfach wieder ausspucken. Fast jede zweite Beschwerde (47 Prozent) bezieht sich laut Verbraucherzentrale genau auf dieses Problem.

„Die Märkte sind grundsätzlich verpflichtet, Einwegverpackungen mit Pfand zurückzunehmen“, betont die Verbraucherzentrale Hamburg. Doch die Realität sieht oft anders aus: Kunden müssen teilweise mehrfach ansetzen oder ihr Leergut am Ende wieder mit nach Hause schleppen.

Die Verbraucherschützer fordern Supermärkte und Discounter auf, ihre Pfandautomaten besser zu warten und Hinweisschilder korrekt zu kennzeichnen. Schließlich zahlen die Kunden beim Kauf der Getränke den Aufpreis – dann muss die Rückgabe auch reibungslos funktionieren.

Bis dahin heißt es für viele: Geduld mitbringen – oder beim nächsten Mal gleich darauf achten, dass der Automat auch wirklich betriebsbereit ist.

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