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Naturereignisse verursachen 5,7 Milliarden Euro Schaden – Bayern und Baden-Württemberg besonders betroffen

RoadLight (CC0), Pixabay

Stürme, Hochwasser und Hagel haben in Deutschland auch im vergangenen Jahr enorme Schäden hinterlassen. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt, belief sich die Schadenssumme bei Sach- und Kfz-Versicherungen auf 5,7 Milliarden Euro – etwa so viel wie im Jahr 2023.

Besonders stark betroffen waren erneut die süddeutschen Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern. In beiden Ländern schlugen jeweils rund 1,6 Milliarden Euro zu Buche. Auslöser war insbesondere ein verheerendes Hochwasser im Frühjahr 2024, das weite Landesteile überschwemmte.

Bayern: Weniger Schäden trotz Hochwasser

Trotz des dramatischen Hochwassers fielen die gemeldeten Schäden in Bayern im Vergleich zum Vorjahr leicht niedriger aus. Grund: 2023 hatten heftige Unwetter und großflächiger Hagel die Schadensbilanz zusätzlich in die Höhe getrieben. In Baden-Württemberg lagen die Zahlen hingegen leicht über dem Vorjahreswert.

Der GDV betont, dass sich das Schadensniveau durch Naturereignisse in Deutschland auf hohem Niveau stabilisiert habe – eine Folge zunehmender Wetterextreme im Zuge des Klimawandels. Die Versicherungswirtschaft fordert angesichts der Zahlen erneut mehr Prävention und eine Debatte über eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden.

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