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Aktivisten: Israel plant Wohnungsneubau

Aktivistenberichten zufolge hat das israelische Wohnbauministerium den Bau von mehr als 1.200 Wohnungen im Ostteil Jerusalems ausgeschrieben.

Wie die israelische Antisiedlungsorganisation Frieden Jetzt am Montag mitteilte, sollen in den Vierteln Pisgat Seev und Ramot jeweils 600 Wohnungen errichtet werden. 72 Wohnungen sollen im Westjordanland gebaut werden.

In dem seit dem Jahr 1967 von Israel besetzten Ostteil Jerusalems leben rund 300.000 Palästinenser. Im Westteil der Stadt leben knapp 500.000 Israelis. Zwischen beiden Gruppen kommt es regelmäßigen zu Spannungen.

Auch heute kam es wieder zu Kampfhandlungen. Dem Militär zufolge wurden bei einer Explosion an der Grenze zum Gazastreifen mindestens drei israelische Soldaten verletzt. Ein Schwerverletzter wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Wie die Armee mitteilte, ereigente sich der Vorfall in der Nähe der Grenze. Wie der israelische Rundfunk berichtete, gab es im Anschluss Feuergefechte zwischen Israelis und Palästinensern.

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