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Schockanrufe in Thüringen: 78-Jähriger übergibt 20.000 Euro – zweiter Betrug scheitert

geralt (CC0), Pixabay

Im Saale-Orla-Kreis haben unbekannte Telefonbetrüger nach Angaben der Landespolizeiinspektion Saalfeld einen 78-jährigen Mann um 20.000 Euro gebracht. Ein weiterer Betrugsversuch gegen einen 87-Jährigen konnte verhindert werden.

Am Mittwochnachmittag, dem 28. Oktober, erhielt der 78-Jährige einen Anruf. Ihm wurde vorgespiegelt, eine Familienangehörige habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um eine angebliche Inhaftierung abzuwenden, müsse eine Kaution von 100.000 Euro bezahlt werden.

Der Senior verfügte zu Hause über 20.000 Euro und übergab diesen Betrag im Bereich der Kirche in Kolba an einen unbekannten Mann.

Wenige Stunden später versuchten Unbekannte, einen 87-Jährigen aus Pößneck mit einer vergleichbaren Geschichte zur Übergabe von 20.000 Euro zu bewegen.

Der Mann war bereits mit dem Geld unterwegs, erkannte jedoch rechtzeitig den Betrugsversuch. Seine Ehefrau hatte inzwischen die Polizei verständigt. Eine Geldübergabe fand nicht statt.

Die Polizei sucht Zeugen und ermittelt zu den unbekannten Verantwortlichen.

Verbraucherwarnung: Polizei und Staatsanwaltschaft verlangen am Telefon keine Bargeldzahlungen zur Abwendung einer angeblichen Haft. Betroffene sollten solche Gespräche beenden, Angehörige über bekannte Telefonnummern kontaktieren und keine Wertgegenstände an unbekannte Personen übergeben.

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