27. Oktober 2026. In Thüringen gibt es neue Entwicklungen bei der Digitalisierung der Landesverwaltung, bei industriellen Investitionen und bei der Bekämpfung organisierter Eigentumskriminalität.
63 Millionen Euro für das Landesrechenzentrum
Das Thüringer Landesrechenzentrum in Erfurt soll für rund 63 Millionen Euro erweitert und modernisiert werden.
Mit einem ersten Spatenstich wurde das Projekt begonnen.
Die Arbeiten sollen bis Ende 2030 abgeschlossen werden.
Ziel ist es, die technische Leistungsfähigkeit und die Sicherheit der staatlichen IT-Infrastruktur zu verbessern.
Automobilzulieferer investiert sieben Millionen Euro
Der Automobilzulieferer Desay SV hat in Weimar-Legefeld eine neue Messkammer für Fahrzeugantennen in Betrieb genommen.
Das Unternehmen investierte rund sieben Millionen Euro.
Die Anlage soll die technische Entwicklung und Prüfung moderner Fahrzeugantennen ermöglichen.
Ermittlungen gegen mutmaßliche Buntmetalldiebe
Nach umfangreichen Durchsuchungen sitzen fünf Tatverdächtige in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass eine größere Gruppe in mehreren Bundesländern Kupferkabel und Aluminiumplatten von Baustellen gestohlen haben könnte.
Der mögliche Schaden wird auf mehrere Millionen Euro beziffert.
Welche einzelnen Taten den Beschuldigten nachgewiesen werden können, muss das weitere Verfahren klären. Für sie gilt die Unschuldsvermutung.
Fazit
Die Entwicklungen zeigen Thüringen als Standort für öffentliche Digitalisierungsprojekte und industrielle Investitionen. Gleichzeitig beschäftigen umfangreiche Ermittlungen wegen mutmaßlicher Eigentumsdelikte die Justiz.