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Leichenteile im Rhein gefunden: Polizei identifiziert getöteten Mann aus Asylunterkunft

Ricinator (CC0), Pixabay

Nach dem Fund mehrerer Säcke mit menschlichen Leichenteilen im Rhein an der deutsch-schweizerischen Grenze haben die Ermittlungsbehörden das Opfer identifiziert. Bei dem Toten handelt es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft Aargau um einen Mann, der seit mehreren Tagen aus einer nahe gelegenen Asylunterkunft vermisst worden war. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus.

Die menschlichen Überreste waren am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, in der Schweizer Gemeinde Stein entdeckt worden. Der Ort liegt unmittelbar gegenüber der deutschen Stadt Bad Säckingen.

Drei Männer hatten am Rheinufer einen Sack im Wasser bemerkt und an Land gezogen. Darin befand sich ein menschliches Bein.

Die alarmierte Polizei leitete daraufhin eine umfangreiche Suchaktion ein. Mit Booten und Tauchern suchten Einsatzkräfte den Rhein ab und entdeckten weitere Säcke mit menschlichen Überresten.

Identität des Opfers geklärt

Am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, bestätigte die Staatsanwaltschaft Aargau, dass die Identifizierung des Verstorbenen abgeschlossen sei.

Demnach war der Mann bereits seit einigen Tagen aus einer Asylunterkunft in der Nähe des Fundortes vermisst worden.

Weitere Angaben zu seiner Identität, seiner Herkunft oder seinem Alter machten die Behörden zunächst nicht.

Die Staatsanwaltschaft begründete dies mit Rücksicht auf den Verstorbenen sowie mit ermittlungstaktischen Gründen.

Ermittlungen wegen Tötungsdelikts

Die Schweizer Behörden untersuchen den Fall als Tötungsdelikt.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft werden derzeit Spuren ausgewertet, die Hinweise auf die verantwortliche Person oder mögliche weitere Beteiligte liefern könnten.

Ob bereits konkrete Tatverdächtige ermittelt wurden, ist nicht bekannt.

Ebenso ist bislang ungeklärt, wann und wo der Mann getötet wurde und wie seine sterblichen Überreste in den Rhein gelangten.

Keine Erkenntnisse über mögliche Täter

Dass das Opfer aus einer Asylunterkunft vermisst wurde, lässt keine Rückschlüsse auf die Identität, Herkunft oder den Aufenthaltsstatus möglicher Täter zu.

Auch ein Zusammenhang zwischen der Tat und der Unterkunft selbst ist bislang nicht nachgewiesen.

Fazit: Die Identität des getöteten Mannes ist inzwischen geklärt. Er war zuvor aus einer Asylunterkunft nahe der deutsch-schweizerischen Grenze vermisst worden. Die Ermittlungen zum Tatablauf, zum Motiv und zu möglichen Verantwortlichen dauern an.

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