Dark Mode Light Mode

Warnung vor möglichen gefälschten Anwaltsschreiben: Name von Rechtsanwältin Silke Becker wird verwendet

geralt (CC0), Pixabay

Verbraucher sollten besonders aufmerksam sein, wenn sie unerwartete Zahlungsaufforderungen oder Inkassoschreiben erhalten, die angeblich von Rechtsanwältin Silke Becker stammen.

Im Zusammenhang mit einer möglichen Verwendung anwaltlicher Identitätsangaben wurden folgende Kontaktdaten genannt:

Merkmal Verwendete Angabe
Angebliche Absenderin Rechtsanwältin Silke Becker
Adresse Berliner Str. 11, 68161 Mannheim-Oststadt
Internetadresse www.ra-silkebecker.de

Wichtig: Bislang liegen keine unabhängig bestätigten Informationen darüber vor, dass diese Angaben tatsächlich für betrügerische Schreiben verwendet werden. Auch ist nicht geklärt, ob die genannte Internetadresse authentisch ist oder in welchem Verhältnis sie zu einer tatsächlich zugelassenen Rechtsanwältin steht.

Vorsicht bei unerwarteten Forderungen

Betrüger können Namen und Berufsbezeichnungen von Rechtsanwälten verwenden, um Zahlungsaufforderungen besonders glaubwürdig erscheinen zu lassen.

Empfänger sollten deshalb nicht allein aufgrund eines anwaltlichen Briefkopfes, einer Internetadresse oder einer angegebenen Kanzleianschrift davon ausgehen, dass eine Forderung berechtigt ist.

Besonders sorgfältig sollten Schreiben geprüft werden, wenn sie überraschend eintreffen, hohe Beträge verlangen oder erheblichen Zeitdruck erzeugen.

Wie lässt sich die Echtheit überprüfen?

Verbraucher können zunächst im bundesweiten amtlichen Rechtsanwaltsverzeichnis prüfen, ob eine Person unter dem genannten Namen als Rechtsanwältin zugelassen ist.

Anschließend sollten sie die Kontaktdaten unabhängig abgleichen und sich gegebenenfalls direkt an die zuständige Rechtsanwaltskammer wenden.

Eine im Schreiben angegebene Internetadresse sollte nicht ungeprüft als Nachweis der Echtheit betrachtet werden.

Auch eine tatsächlich bestehende Kanzlei kann Opfer eines Identitätsmissbrauchs werden, ohne selbst an entsprechenden Schreiben beteiligt zu sein.

Was tun bei einer verdächtigen Zahlungsaufforderung?

Wer ein entsprechendes Schreiben erhält, sollte vor einer Überweisung den Forderungsgrund, den Auftraggeber, das Aktenzeichen und die Bankverbindung überprüfen.

Verdächtige E-Mails und Briefe sollten als Beweismittel aufbewahrt werden.

Wurde bereits Geld überwiesen und besteht ein Betrugsverdacht, sollte unverzüglich die eigene Bank kontaktiert werden. Zusätzlich kann eine Strafanzeige bei der Polizei sinnvoll sein.

Gerichtliche Mahnbescheide dürfen nicht einfach ignoriert werden, da hierfür besondere Fristen gelten.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Listerien-Alarm bei Lidl: Forellenfilets der Marke Nautica zurückgerufen – Gesundheitsgefahr für Verbraucher

Next Post

Sicherungsmaßnahmen im Insolvenzverfahren: Was die Bekanntmachung zur ALKA Objekt Teutonenweg GmbH & Co. KG bedeutet